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Zitatensammlung
Teil 1
Zitat von Rudolf STEINER zum
BILDEN KOSMISCHER KONSONANTEN
Man kann sagen: Ich nehme eine Bilderreihe wahr. Erst stehe ich außerhalb dieser Bilderreihe, dann aber tauche ich in die Bilderreihe unter. Dadurch bilde ich um das, was ich wahrnehmen will, mit dem, was ich hingegeben, hingeopfert habe, eine Weltensphäre. Diese Weltensphäre enthält in sich - wie sieben Planeten - den Vokalismus, durch den das betreffende Wesen mit uns selbst sprechen kann, wenn wir selbst den Konsonantismus durch die Zwölfheit unseres Wesens bilden.
Man kann mit einem Wesen der geistigen Welt eben nur dadurch in Beziehung kommen, daß man es umschließt, so umschließt, daß die Umschließung bildet die kosmischen Konsonanten, und daß das Wesen selber in dem kosmischen Vokalismus sich uns ankündigen kann, so daß der kosmische Vokalismus zusammenwirken kann mit dem kosmischen Konsonantismus, den wir von uns selbst gebildet haben. Dann wirken Lesen und Hören zusammen. Da dringen wir in irgendein bestimmtes Gebiet der geistigen Welt ein.
Dornach, 4.Okt.1914/SO
aus «GA 156»; S.41