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Zitatensammlung
Teil 1
Zitate von Rudolf STEINER zu
VISHVA KARMAN
Jene großen Lehrer der Menschheit, die in der ersten Epoche nach der atlantischen Katastrophe im alten Indien aufgetreten sind, die heiligen Rishis, sie haben, da sie Eingeweihte waren, durchaus von diesem Wesen [Christus] gewußt; nur wußten sie, daß es mit Erdenweisheit in dieser Epoche noch nicht zu erreichen ist, daß es sich mit Erdenweisheit erst in einer späteren Epoche wird erreichen lassen. Daher war die Formel für jene Zeit die, dieses Wesen lebe jenseits der Region der sieben Rishis. Vishva Karman nannte man es. So also lehrten auch sie von jenem Wesen, das sie Vishva Karman nannten, das der Zarathustra Ahura Mazdao nannte. Das sind verschiedene Namen für diese Wesenheit, die sich langsam aus Geisteshöhen, aus kosmischen Örtlichkeiten der Erde näherte.
Basel, 21.Sep.1909/MA
aus «GA 114»; S.140f
Aber diese sieben heiligen Rischis sagten zugleich: Über dem, was wir zu geben haben als Kulturen der aufeinanderfolgenden Zeiträume liegt etwas anderes, was über unserer Sphäre lebt. Vischvakarman nannten die heiligen Rischis das, was über ihrer Sphäre lag. Sie wiesen also hin auf etwas, was über ihrer Sphäre liegt, was eine größere Erdensphäre umfaßt als die der einzelnen Geister der Bewegung. Wie diese Sphären der Zeitgeister, so wiesen die heiligen Rischis auf Kulturepochen hin, die über den Sphären der einzelnen Geister der Bewegung liegen.
Dann kam die Zarathustra-Kultur, und Zarathustra wies wiederum hin auf dasselbe, was die heiligen Rischis Vischvakarman genannt haben. Nur wies er in seiner Art darauf hin. Ahura Mazdao nannte er es. Sowohl die heiligen Rischis wie auch Zarathustra wußten, daß dasjenige, was mit Vischvakarman gemeint ist, den Geist der Weisheit darstellt, der umfassend auf die Erde strömt und größere Sphären hat als die Sphäre der einzelnen Geister der Bewegung.
Helsingfors, 13.Apr.1912/SA
aus «GA 136»; S.178