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Zitatensammlung
Teil 1
Zitat von Rudolf STEINER zum
WÄRMEWESEN
Damals, als die Erde auftauchte, sich sozusagen aus dem Dunkel des Weltenraumes heraushob als ein wärmedurchglühter Raum, da lebten in diesem wärmedurchglühten Raum die ersten Menschenformen selbst als Wärmewesen. Wenn Sie mit dem hellseherischen Auge zurückblicken auf das, was damals vom Menschen vorhanden war, so finden Sie zuerst diese erste Menschenanlage so, als wenn die ganze Wärmesphäre viele, viele Strömungen in sich hätte. Diese Strömungen gehen gegen die Oberfläche der Erde - also der neu aufgegangenen Erde - zu, senken sich in diese Oberfläche hinein und bilden dort wärmere Massen, als die Umgebung ist. Es unterscheidet sich das Menschenwesen von seiner Umgebung lediglich dadurch, daß man fühlt: gewisse Räume sind wärmer. Nun mache ich Ihnen am leichtesten klar, was damals vom Menschen vorhanden war, wenn ich Ihnen unter den menschlichen Organen das aufzeichne, was damals in der ersten Anlage sich gebildet hat.
Denken Sie sich ein eben geborenes Kind, bei dem oben auf dem Kopfe noch eine ganz weiche Stelle ist. Diese Stelle denken Sie sich ganz offen, und denken Sie sich von außen in diese Öffnung einen Wärmestrom hineingehend. Denken Sie sich diesen Wärmestrom nicht dicht materiell in Blutströmen, sondern in Kraftströmen, und hinuntergehend und eine Art Zentrum bildend da, wo jetzt Ihr eigenes Herz ist, und in einzelnen Adern sich verlaufend, aber Kraftadern, nicht Blutadern. Da haben Sie die erste Wärme-Menschenanlage. Aus dieser Wärme-Menschenanlage ist später in weitergehender Entwickelung das menschliche Herz mit seinen Blutgefäßen, es ist die Blutzirkulation daraus geworden. Und das Organ, welches lange in der Menschheitsentwickelung vorhanden war, das dann verschwunden ist, das war ein leuchtendes Wärmeorgan, das damals ebenfalls in der ersten Anlage vorhanden war. Noch viel später in der Entwickelung der Erde hatte der Mensch ein solches Organ. An der Stelle, wo oben beim Kinde der Kopf weich bleibt, ist sozusagen der Ort bezeichnet, wo eine Art von Wärmeorgan vom Menschen herausging, als der Mensch noch nicht in seiner Umgebung sehen konnte. Als er noch Meeresmensch war, als er noch nicht auf die heutige Art wahrnehmen konnte, als er noch im Meere herumschwamm, da mußte er vor allen Dingen wissen, wie die Temperaturzustände sind, ob er sich nach einer Richtung hinbewegen durfte oder nicht. Mit diesem laternenartigen Organ konnte er wahrnehmen, ob er sich da oder dort hinbegeben durfte. Dieses Organ hatte der Mensch noch im dritten Zeitraume, der lemurischen Zeit. [...] So würden wir so etwas wie ein becherförmiges Organ haben, das sich nach unten ausweitet zur ersten Anlage des Herzens, und das umgeben war von einer Art von Fangarmen, so daß man oben eine Art von Blüte hatte. So war dieses Organ in der ersten Zeit.
Berlin, 16.Mär.1908/MO
aus «GA 102»; S.84f