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Zitatensammlung
Teil 1
Zitate von Rudolf STEINER zur
ACHTEN SPHÄRE
Da haben wir den Begriff von der achten Sphäre. Der Mensch muß durch sieben Sphären hindurch gehen. Die sieben Planeten entsprechen den sieben Körpern:
Der Saturn entspricht dem physischen Körper,
die Sonne entspricht dem Ätherkörper,
der Mond entspricht dem Astralkörper,
die Erde entspricht dem Ich,
der Jupiter entspricht dem Manas,
die Venus entspricht der Buddhi,
der Vulkan entspricht dem Atma.
Daneben gibt es eine achte Sphäre, wo alles dasjenige hingeht, was sich nicht dieser fortlaufenden Entwickelung anschließen kann. Das bildet sich in der Anlage auch schon im devachanischen Zustande. Wenn der Mensch das Leben auf der Erde nur dazu benützt, zu sammeln, was ihm allein dient, um nur eine Erhöhung seines eigenen egoistischen Selbstes zu erfahren, so führt das im Devachan in den Zustand des Avitchi. Der Mensch, der nicht aus der Sonderheit heraus kann, kommt nach Avitchi. Alle diese Avitchi-Menschen werden einmal Bewohner der achten Sphäre. Avitchi ist die Vorbereitung der achten Sphäre. Die anderen Menschen werden Bewohner der fortlaufenden Evolutionskette. Die Religionen haben aus diesem Begriffe die «Hölle» formuliert.
Berlin, 9.Okt.1905/MO
aus «GA 93a»; S.112f
Aber die, welche sich in der Zeit der Venus-Erde als unreif erwiesen haben, die sich unter die Herrschaft des Sorat gestellt haben, müssen sich jetzt absondern auf einer besonderen Erdkugel, während die sieben anderen abwärts und wieder aufwärts gehen. So fällt die Kolonie des Sorat heraus. Die schwarzen Magier bewohnen diese achte Sphäre, die links geht, und das Tier beherbergt alles, was herausfällt: das ist der achte Zustand. So könnten wir alle theosophischen Lehren in der Apokalypse finden.
Kristiania, 21.Mai 1909/VE
aus «GA 104a»; S.128
Nun werden Sie auch in gewissem Sinne eine Art von Weg haben, auf dem man in Begriffen sich einer Vorstellung der achten Sphäre nähern kann. Ich habe gesagt, diese achte Sphäre hat etwas zu tun mit dem, was als Rest, als Überbleibsel allerdings, von dem alten Monde und seiner Entwickelung herrührt. [...] Ich habe gestern versucht, begreiflich zu machen, daß auf dem Monde die richtige Anschauung des Menschen die visionär-imaginative war, so daß alles Substantielle, das man in der achten Sphäre suchen könnte, wird gefunden werden müssen da, wo man imaginativ-visionär etwas entdecken kann; das heißt, man wird also voraussetzen können, daß die achte Sphäre zu entdecken ist auf dem Wege visionärer Imaginationen.
Warum gebraucht man denn überhaupt den Ausdruck achte Sphäre? Die achte Sphäre sagt man, weil es sieben Sphären gibt, die Sie längst kennen: Saturn, Sonne, Mond, Erde, Jupiter, Venus, Vulkan. In diesen sieben Sphären schreitet die menschliche Entwickelung in der Weise, wie ich es öfter angedeutet habe, weiter fort. Wenn es außer diesen sieben Sphären noch etwas gibt - und wir wollen zunächst voraussetzen, daß es etwas gibt - und daß dieses in irgendeiner Beziehung zur Erde steht, so kann man dies mit einem gewissen Recht die achte Sphäre nennen. Es ist notwendig zu denken, daß dieses außerhalb der sieben Sphären liegt und in einer Beziehung zur Erde steht.
Dornach, 18.Okt.1915/MO
aus «GA 254»; S.82
Eingeführt wurde, wie ich Ihnen gezeigt habe, vor Zeiten in die Erdenentwickelung dasjenige, was man die achte Sphäre nennt. Die achte Sphäre besteht ja darinnen, in einem ihrer Aspekte, daß der Mensch einen solchen Zug und Hang bekommt zu seiner niederen Natur, daß Luzifer nicht die höhere Natur aus dieser niederen Natur herausholen kann. Jedesmal, wenn Luzifer in alten Zeiten wiederum seine Anstrengungen gemacht hat, die Menschen zu vergeistigen, da waren die Menschen zu sehr gewöhnt an das Fleisch, um zu folgen dem Luzifer. [...] Sehen Sie, das ist eines der großen Geheimnisse des Weltendaseins, daß eigentlich ein Göttliches eingepflanzt worden ist der menschlichen Natur, damit diese menschliche Natur gleichsam größere Schwere hat, als sie gehabt hätte, wenn dieses Göttliche nicht eingepflanzt worden wäre, das Göttlich-Notwendige. [...]
Dornach, 27.Nov.1916/MO
aus «GA 172»; S.207f
Aber es hat ja nicht seinen Abschluß mit der siebenten Bildung. Die Evolution geht weiter, und indem wir hineinragen in die höheren Bildungsformen, ragen wir auch in eine achte Bildungsform hinein, die berühmte achte Sphäre. Wir können ruhig sagen: In einer gewissenn Weise, indem wir zu hochentwickelten Stufen höherer Wesenheiten hinaufragen, ragen wir, indem wir im Gottesreich drinnenstehen oder im Geisterreich - wie Sie wollen -, hinein in die achte Bildung. Aber wir ragen hinein in diese achte Bildung mit den feinsten Bestandteilen unserer Geistwesenheit. Dieses Hineinragen in die achte Bildung, das ist ein großes Geheimnis, aber wir können uns doch eine Vorstellung machen von einem, ich möchte sagen, sehr geringfügigen, wenig intensiven Hineinragen in die achte Bildung, wenn wir uns das Folgende denken.
[Es folgt eine Schilderung der V. nachatlantischen Epoche mit Betonung der Bedeutung des physischen Leibes.]
Dornach, 8.Sep.1918/SO
aus «GA 184»; S.62f
Wenn Sie nun diese achte Sphäre ins Auge fassen, dann leben darinnen aber nicht nur unsere göttlichen Schöpfergeister, sondern darinnen leben außerdem die ahrimanischen Wesenheiten. So daß dadurch, daß wir in der Umgebung der achten Sphäre leben, wir zusammen mit unseren von uns als unsere göttlichen Mächte empfundenen Geistern leben, aber auch mit den ahrimanischen Wesenheiten. In der vierten Sphäre leben mit uns, genau gesprochen, die luziferischen Geister. So also steht es gewissermaßen mit der Verteilung dieser geistigen Wesenheiten. Wir können auf diese geistigen Wesenheiten nunmehr eingehen, wenn wir erfassen dasjenige, was mit den entsprechenden Umgebungen dieser Sphären von uns selbst in Verbindung steht.
Dornach, 23.Nov.1919/SO
aus «GA 194»; S.46f