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Zitatensammlung
Teil 2a: aus dem NT
PAULUS: 1.Korinther 2, 10-15
2,10
<hósa hetoímasen ho theòs toĩs agapõsin autón. hemĩn gàr apekálypsen ho theòs dià tũ pneúmatos;>
VULGATA: nobis autem revelavit Deus per spiritum suum: Spiritus enim omnia scrutatur, etiam profunda Dei.
Uns hat es nun der göttliche Weltengrund durch seinen Geist geoffenbart.
Der Geist durchdringt alles mit seiner Erkenntnis, auch die Tiefen der Gottheit.
(Denn uns hat es Gott offenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alles, sogar die Tiefen Gottes.)
2,11
<tís gàr oíden anthrópon tà tũ anthrópu ei mè tò pneũma tũ anthrópu tò en autõ? ótos kaì tà tũ theũ udeìs égnoken ei mè tò pneũma tũ theũ.>
VULGATA: Quis enim hominum scit quæ sunt hominis, nisi spiritus hominis, qui in ipso est? ita et quæ Dei sunt, nemo cognovit, nisi Spiritus Dei.
Welcher Mensch vermöchte das Wesen des Menschen zu erkennen, wenn nicht der Geist des Menschen selber in ihm wäre? So auch kann das Wesen der Gottheit nur durch den Geist Gottes selbst erkannt werden.
(Welcher Mensch nämlich weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes.)
2,12
<hemeĩs dè u tò pneũma tũ kósmu elábomen allà tò pneũma tò ek tũ theũ, ína eidõmen tà hypò tũ theũ charisthénta hemĩn;>
VULGATA: Nos autem non spiritum huius mundi accepimus, sed Spiritum, qui ex Deo est, ut sciamus quæ a Deo donata sunt nobis:
Der Geist, den wir empfangen haben, ist nicht der Geist der Sinneswelt, sondern der Geist, der von Gott selber ausgeht, damit wir klar erkennen, was uns von Gott geschenkt ist.
(Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir erkennen, was uns von Gott in Gnaden verliehen ward.)
2,13
<à lógois, all' en didaktoĩs pneúmatos, pneumatikoĩs pneumatiká sygkrínontes.>
VULGATA: quæ et loquimur non in doctis humanæ sapientiæ verbis, sed in doctrina Spiritus, spiritualibus spiritualia comparantes.
So ist auch, was wir sprechen, mehr als solche Worte, die uns menschliche Weisheit gelehrt hat: Es sind Worte, die uns der Geist selber lehrt; mit geistgeschenkten Gedanken begreifen wir das Geistige.
(Davon reden wir auch, aber nicht in angelernten Worten menschlicher Weisheit, sondern in Worten, die wir vom Geiste lernten, indem wir Geistesgut in Geistesworten ausdrücken.)
2,14
<psychikós dè ánthropos u déchetai tà tũ pneúmatos tũ theũ: moría gàr autõ estin, kaì u dýnatai gnõnai, hóti pneumatikõs anakrínetai.>
VULGATA: Animalis autem homo non percipit ea, quæ sunt Spiritus Dei: stultitia enim est illi, et non potest intelligere: quia spiritualiter examinatur.
Der nur-seelische Mensch kann nicht in sich aufnehmen, was aus dem Gottesgeist hervorfließt. Es ist für ihn Torheit; er kann es nicht verstehen, denn nur auf geistige Art kann es begriffen werden.
(Ein naturhafter Mensch aber nimmt nicht auf, was vom Geiste Gottes stammt; denn es ist ihm eine Torheit, und er vermag es nicht zu begreifen, weil es geistig beurteilt werden will.)
2,15
<ho dè pneumatikòs anakrínei mèn pánta, autòs dè hyp' udenòs anakrínetai.>
VULGATA: Spiritualis autem iudicat omnia: et ipse a nemine iudicatur.
Der geistige Mensch jedoch vermag alles zu verstehen, obwohl er selbst von niemandem verstanden wird.
(Der Geisterfüllte aber beurteilt alles, wird jedoch selbst von niemand beurteilt.)
aus «Novum testamentum»; S.229
übersetzt von Emil BOCK
(im Vergleich zur «Die Bibel (Jerusalemer)»)