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Zitatensammlung
Teil 2
Zitate zur
KLIMATOLOGIE
Etschewit und Walliniju:[a] Das globale Strömungssystem der Welt ist ein Zusammenspiel von Wasser und Wind. Welche geistigen Kräfte mischen sich dadurch? Es sind die Lebenskräfte und die seelisch-gedanklichen Kräfte.
In den Meeresströmungen bildet sich hauptsächlich der Fluß des Lebens auf der Erde ab. In den Luftströmungen sind einerseits die weltumspannenden Gedanken, andererseits die Empfindungen zu finden. Nun sind Gedanken am oberen Ende der Luft, wo sie trocken ist, Empfindungen mehr am feuchten Ende der Luft anzutreffen. Luft enthält Feuchtigkeit, Wassergas. Sie enthält über den Meeren mehr Feuchtigkeit als über großen Landflächen.
Wenn man von dem irdischen Geschehen auf das reine philosophische Modell schaut, hat man die Aufteilung in Denken, Fühlen und Wollen oder die Aufteilung in Körper [besonders Gehirn], Seele und Geist. Wie passen diese Modelle mit der Luft, mit Gedanken und Empfindungen zusammen?
F.P.:[b] Die Luft umgibt die Erde wie die Seele den Körper.
Etschewit: Ja. Und das Wasser durchströmt die Erde wie das Leben den Körper.
F.P.: Der Geist wäre in diesem Bild als Licht der Sonne zu finden.
Etschewit: Gut. Aber auch in der Wärme der Sonne. Das Licht und die Wärme sind ausschlaggebend für die Temperaturunterschiede. Da teilt sich das regional sehr deutlich auf. Wo findet man denn die Wärme auf der Erde und wo das Licht?
F.P.: Die Wärme ist [wirkt] mehr in der Leibesmitte, das Licht am [bzw. im] Kopf und an [bzw. in] den Füßen.
Etschewit: Ja. Das Licht ist [wirkt] in den Polarregionen, die Wärme am [bzw. um den] Äquator. Allerdings ist das nicht völlig starr, sondern es hat periodische Abläufe in sich. Das sind die Jahreszeiten [c]. Sie werden ausgelöst durch die Schrägstellung der Erdachse [gegenüber der Erdbahn um die Sonne]. Alles dieses zusammen führt zu den Strömungssystemen.
F.P.: Findet da eine gegenseitige Beeinflussung statt? Wer regt denn wen mehr an?
Etschewit: Das wollen wir ergründen. Die meteorologische Basislehrmeinung ist, daß die Meeresströmungen an der Oberfläche von den Winden angeregt werden und von der Corioliskraft [d]. Diese wirkt aber auf die gesamte Luft- und Wassersäule. Im Ozean selbst spielen für die Strömungen die Orographie, die Temperatur und der Salzgehalt eine große Rolle. Dies alles ist ein komplexes System, welches sehr intensiv ineinandergreift, sowohl physisch als auch nichtphysisch. Kannst du den Begriff Orographie einmal erklären?
F.P.: Er bedeutet Gebirgsbeschreibung und beschreibt die über- und untermeerischen Gebirge und sonstigen Bodenerhebungen [bzw. -senken], welche den freien Strom des Wassers [und der Luft] behindern.
Etschewit: Demnach sind die Meeresströmungen durch die Kontinente behindert. Die Lage der Landmassen beeinflußt ganz erheblich das Strömungsgeschehen des Meeres und auch der Luft.
Alle großen Ozeane stehen miteinander in Verbindung. Dadurch gibt es ein weltweites Strömungssystem, welches die Grundlage für euer Klima ist. Aus diesem Klima heraus ergeben sich aber die Grundlagen für die irdischen Windsysteme, welche wiederum den Wasserstrom in Bewegung halten. Das klingt wie ein Perpetuum mobile. Wodurch kann dieses Geschehen denn durchbrochen werden?
F.P.: Durch Besuch von außen, z.B. durch einen größeren Einschlag eines Himmelskörpers [Asteroiden]. Durch Besuch von innen, z.B. durch einen Vulkanausbruch größeren Ausmaßes.
Etschewit: Ja, oder indem eine Kontinentalplatte sich heftig bewegt [Erdbeben]. Gleich ist diesen Ereignissen, daß sich die Körperform der Erde abrupt verändert. Natürlich verändert sie ihren Körper [ohnehin] kontinuierlich, nur passiert dies in der Regel so langsam, daß ihr Menschen das während einer Inkarnation meistens nicht bemerkt. Was sind 70 Jahre, wenn etwas sich pro Jahr nur 2 cm vorwärtsbewegt?[e]
F.P.: Hat die Freiheit irgendwo einen Platz in diesem Bild?
Etschewit: Es scheint nicht so. Was aber bewegt diesen von dir erwähnten Himmelskörper zu einem Einschlag?
F.P.: Das seid doch ihr. [...] daß auf solche Art an ihr Ende gekommene Entwicklungen [zB. die der Saurier] terminiert werden [können].
Etschewit: Wir sind die Macher. Wer gibt aber den Impuls? [...] Der Herr der Himmelskräfte auf Erden. Der ist frei. Wir nicht. Wir sind mächtig, gewaltig, zerstörerisch und lebensspendend. Aber nicht frei.[f] Ihr aber spielt mit der Erde. Das nennt ihr dann Klimawandel. Das hat auch mit Freiheit zu tun.
F.P.: Also wird die Freiheit in das Bild durch den Menschen hineingebracht. Durch den einen, der sie geschenkt hat, und durch alle anderen, die damit nicht umgehen können.
Etschewit: Da hast du völlig recht. Es ist doch sehr interessant, daß die Freiheit zu einem Klimawandel auf der Erde führt. Erst wenn ihr merkt, daß euer globales System richtig ins Schwanken kommt, setzt euer Geist ein und beginnt Schlüsse zu ziehen und dieses System überhaupt verstehen zu wollen. Das globale Wechselspiel, auch das zwischen Mensch und Erde, hat mit Fühlen und Leben und Denken und vorhandenen Formen zu tun.
aus «Mühlengespräche IV»; S.116ff
a] Wasser- und Luftgeist
b] Friedrich Pfannenschmidt
c] je vier in den gemässigten Nord- und Südbreiten, je zwei in den Tropen und den beiden Polargebieten
d] Die Corioliskraft ist eine Trägheitskraft, die nur auftritt, wenn eine Masse sich innerhalb eines rotierenden Systems bewegt.
e] wie zB. die Alpen
f] vgl. «Das Wegkind»; 3.Anrede