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Zitatensammlung
Teil 2a: aus dem AT
EZECHIEL / JECHESKEL יחזקאל
Kap.1, Vers 3-28
1,3
da erging das Wort Jahwes an Ezechiel, den Sohn des Busi, den Priester im Lande der Chaldäer am Flusse Kebar.
Dort kam über mich die Hand Jahwes.
geschah SEINE Rede, geschah
an Jecheskel Sohn Busis den Priester
im Land der Chaldäer, am Stromarm Kbar,
SEINE Hand war dort über ihm.
1,4
Ich schaute, und siehe, ein Sturmwind kam von Norden und eine große Wolke, rings von Lichtglanz umgeben, und loderndes Feuer, und aus seinem Innern, aus der Mitte des Feuers, leuchtete es hervor wie Glanzerz.
Ich sah,
da, ein Sturmbraus kam von Norden:
große Wolke und insichgreifendes Feuer,
ihr ringsum ein Glanz,
aus jenes Mitte aber,
wie der Anblick des Asem-Erzes aus der Mitte des Feuers,
1,5
Mitten aus ihm hervor wurde etwas sichtbar, das vier lebenden Wesen glich, und also war ihr Aussehen: Sie hatten Menschengestalt.
aus jenes Mitte vier Lebendiger Gestalt.
Und dies ihr Ansehn:
Menschgestalt an ihnen,
1,6
Vier Gesichter hatte ein jedes und ebenso vier Flügel.
jedem einen der Antlitze vier,
jeden einen vier Flügel ihnen.
1,7
Ihre Füße waren gerade und ihre Fußsohlen wie die Sohle eines Kalbes, und sie leuchteten wie der Glanz von geglättetem Erz.
Ihre Beine - ein gerades Bein,
ihre Fußballen wie der Fußballen eines Kalbs,
und die funkelten wie der Anblick geglätteten Kupfers.
1,8
Und sie hatten Menschenhände unter ihren Flügeln. Und ihre Gesichter, bei jedem von den Vieren, waren in die vier Richtungen gewandt.
Menschenhände unterhalb ihrer Flügel,
an ihren vier Geviertseiten.
1,9
Ihre Flügel berührten einander; sie wandten sich nicht beim Gehen; ein jedes ging gerade vor sich hin.
Ihre Antlitze aber und ihre Flügel,
- ihre Flügel, jeder an sein Geschwister geheftet, -
drehten sich nicht im Gehn,
jeder in der Richtung seines Antlitzes, gingen sie.
1,10
Ihre Gesichter aber sahen also aus: Ein Menschengesicht und ein Löwengesicht zur Rechten hatte jedes von den Vieren, ein Stiergesicht zur Linken jedes von den Vieren und ein Adlergesicht jedes von den Vieren.
Die Gestalt ihrer Antlitze aber:
ein Menschenantlitz,
zur Rechten ein Löwenantlitz, den Vier,
von links her ein Stierantlitz, den Vier,
und ein Adlerantlitz den Vier.
Ihre Antlitze das,
1,11
Ihre Flügel waren nach oben hin ausgespannt; je zwei bedeckten ihre Leiber.
ihre Flügel aber drüberhin ausgespannt,
jedem zwei aufeinandergeheftet,
und zwei hüllten ihre Körper zu.
1,12
Und ein jedes ging gerade vor sich hin; wohin der Geist sie zu gehen trieb, dahin gingen sie, sie wandten sich nicht beim Gehen.
Jeder in der Richtung seines Antlitzes, gingen sie,
wohin der Geistbraus gehen hieß, gingen sie,
drehten sich nicht im Gehn.
1,13
Inmitten der Lebewesen sah es aus wie feurige Kohlenglut, wie wenn Fackeln zwischen den Wesen hin und her gehen, und hellen Schein verbreitete das Feuer, und von dem Feuer gingen Blitze aus.
Und die Gestalt der Lebendigen: ihr Ansehn
- wie brennende Feuerkohlen, anzusehn wie Fackeln,
gings zwischen den Lebendigen um,
und Glanz war am Feuer,
und aus dem Feuer fuhr ein Blitz,
1,14
Und die Wesen schossen gleich Blitzen hin und her.
und die Lebendigen liefen und kehrten -
wie das Ansehn des Wetterleuchtens.
1,15
Und ich betrachtete die Wesen, und siehe, je ein Rad war auf dem Boden neben den Wesen, bei allen Vieren,
Ich sah die Lebendigen an,
da war je ein Rad auf der Erde
neben den Lebendigen, nach der Antlitzvierheit zu.
1,16
und das Aussehen der Räder war wie der Ganz des Chrysoliths, und es hatten die Vier dieselbe Gestalt. Die Art ihrer Ausführung war so, als ob ein Rad durch ein anderes ginge.
Das Ansehn der Räder und ihr Gemächt
wie der Anblick des Chalzedon,
und einerlei Gestalt den Vieren,
und ihr Ansehn und ihr Gemächt,
als wäre ein Rad inmitten des anderen Rads.
1,17
Sie liefen nach vier Richtungen, sie wandten sich nicht beim Gehen.
Nach ihren vier Geviertseiten gingen bei ihrem Gehn sie,
drehten sich nicht im Gehn.
1,18
Und hohe Felgen hatten sie, und ich schaute sie an, und diese Felgen waren voll von Augen ringsum bei den Vieren.
Ihre Felgen aber,
Schwungmacht war deren, Furchtbarkeit war deren:
ihre Felgen voller Augen ringsum, den Vieren.
1,19
Und wenn die Wesen gingen, gingen auch die Räder neben ihnen, und wenn die Wesen von der Erde sich erhoben, so erhoben sich auch die Räder.
Wann aber die Lebendigen gingen, gingen die Räder daneben,
und hoben die Lebendigen sich von der Erde,
hoben die Räder sich.
1,20
Wohin der Geist sie zu gehen antrieb, dahin gingen sie, und die Räder erhoben sich gleichzeitig mit ihnen, denn der Geist der Wesen war in den Rädern.
Wohin der Geistbraus gehen hieß, gingen jene,
dahin ließ auch sie der Braus gehn,
die Räder hoben sich mit jenen zugleich,
denn der Braus des Lebendigen war in den Rädern.
1,21
Wenn jene gingen, gingen auch sie, und wenn sie stehenblieben, blieben auch sie stehen, und wenn jene von der Erde sich erhoben, dann erhoben sich auch die Rädern gleichzeitig mit ihnen, denn der Geist der Wesen war in den Rädern.
Wann jene gingen, gingen sie,
wann jene standen, standen sie,
und hoben jene sich von der Erde,
hoben die Räder sich mit ihnen zugleich,
denn der Braus des Lebendigen war in den Rädern.
1,22
Und über den Häuptern der Wesen war eine Art Feste, leuchtend wie Kristall, ausgespannt über ihren Häuptern.
Gestalt aber war über des Lebendigen Häuptern,
ein Gewölb, wie der Anblick des furchtbaren Eises,
über ihren Häuptern gestreckt oberhalb.
1,23
Unter der Feste aber waren ihre Flügel ausgerichtet, einer nach dem anderen hin; bei einem jeden deckten zwei ihre Leiber.
Unter dem Gewölb waren ihre Flügel gerade,
jeder auf sein Geschwister zu,
zwei aber hatte der, die hüllten ihnen,
und zwei hatte der, die hüllten ihnen,
ihre Körper zu.
1,24
Und wenn sie gingen, hörte ich das Rauschen ihrer Flügel wie das Rauschen vieler Wasser, wie die Stimme Schaddais, ein brausendes Geräusch wie das Geräusch eines Heerlagers; wenn sie aber standen, ließen sie die Flügel sinken,
Ich hörte den Hall ihrer Flügel
wie den Hall großer Wasser,
wie den Stimmhall des Gewaltigen,
wann sie gingen,
ein hallendes Tosen, wie eines Heerlagers Hall.
Wann sie aber standen,
ließen sie niederhangen ihre Flügel:
1,25
und es gab ein Geräusch.
ein Stimmhall geschah
oberhalb des Gewölbs, das über ihren Häuptern war,
wann sie nun standen,
ließen sie niederhangen ihre Flügel.
1,26
Oberhalb der Feste, die über ihren Häuptern, da war etwas, das aussah wie Saphirstein und einem Throne glich, und auf diesem thronähnlichen Gebilde war oben eine Erscheinung, die das Aussehen eines Menschen hatte.
Oberhalb des Gewölbs aber, das über ihren Häuptern war,
anzusehn wie Saphirstein
Gestalt eines Stuhls,
und auf der Gestalt des Stuhls
eine Gestalt
anzusehn wie ein Mensch,
oben darauf.
1,27
Und ich sah es funkeln wie Glanzerz, wie Feuer, das ringsum eingeschlossen ist. Oberhalb dessen, was wie seine Hüften aussah, und unterhalb dessen, was wie seine Hüften aussah, sah ich etwas, was wie Feuer aussah und einen Lichtglanz hatte ringsumher.
Ich sah:
wie der Anblick des Asem-Erzes,
anzusehn wie ein Feuer, das rings ein Gehäus hat,
vom Ansehn seiner Hüften aufwärts,
und vom Ansehn seiner Hüften abwärts
sah ich: anzusehn wie ein Feuer, das rings einen Glanz hat.
1,28
Wie die Erscheinung des Bogens, der in den Wolken steht am Tag des Regens, so war die Erscheinung des Lichtglanzes ringsum. So sah das Schaubild der Herrlichkeit Jahwes aus. Ich schaute und fiel auf mein Angesicht und hörte die Stimme von einem, der redete.
Anzusehn wie der Bogen, der im Gewölk wird am Regentag,
so anzusehn rings war der Glanz.
Das war das Ansehn der Gestalt SEINER Erscheinung.
Ich sah,
ich fiel auf mein Antlitz.
Nun hörte ich eines Redenden Stimmhall,
aus «Die Bibel (Jerusalemer)»; S.1189f
im Vergleich zu «Die Schrift 3: Bücher der Kündung»