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Zitatensammlung
Teil 2a: aus dem AT
GENESIS / IM ANFANG בראשית
Kap.9, Vers 8-29
9,8
Dann sprach Gott zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren:
Gott sprach zu Noach und seinen Söhnen mit ihm, er sprach:
9,9
„Seht, ich schließe meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen nach euch,
Ich aber,
da, ich errichte meinen Bund mit euch und mit euerm Samen nach euch
9,10
und mit allen Lebewesen, die bei euch sind: mit den Vögeln, dem Vieh und allem Wild des Feldes bei euch, mit allem, was aus der Arche herausgegangen ist, mit allen Tieren der Erde.
und mit aller lebenden Seele, die bei euch ist, Vogel, Herdentier und allem Wildlebenden der Erde bei euch,
allen die aus dem Kasten zogen, von allem Lebendigen der Erde.
9,11
Ich schließe meinen Bund mit euch: nicht mehr soll alles Fleisch durch das Wasser der Flut vertilgt werden und keine Flut soll mehr kommen, um die Erde zu vernichten.”
Meinen Bund errichte ich mit euch;
nicht werde nochmals gerottet alles Fleisch von Wassern der Flut,
nicht geschehe nochmals Flut, die Erde zu verderben!
9,12
Und Gott sprach: „Dies sei das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und euch und allen lebenden Wesen bei euch für immerwährende Geschlechter schließe:
Gott sprach:
Dies ist das Zeichen des Bunds, den ich gebe
zwischen mich und euch und alljede lebende Seele, die mit euch ist, auf Weltzeit-Geschlechter:
9,13
Ich stelle meinen Bogen in die Wolken, er soll ein Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde sein.
meinen Bogen gebe ich ins Gewölk,
er werde Zeichen des Bunds zwischen mir und der Erde.
9,14
Wenn ich die Wolken über der Erde zusammenballe und der Bogen in den Wolken erscheint,
So seis:
wann Gewölk ich wölke über der Erde
und im Gewölk der Bogen zu sehn ist,
9,15
dann will ich meines Bundes zwischen mir und euch und allen lebenden Wesen, allem Fleisch, gedenken: Nie mehr soll das Wasser zur Flut werden, um alles Fleisch zu vernichten.
will ich meines Bunds gedenken,
der ist zwischen mir und euch und alljeder lebenden Seele von allem Fleisch:
nicht werde nochmals das Wasser zur Flut, alles Fleisch zu verderben.
9,16
Wenn der Bogen in den Wolken erscheint, werde ich ihn ansehen, um des ewigen Bundes zwischen Gott und allen lebenden Wesen, allem Fleisch, das auf Erden ist, zu gedenken.”
Wenn der Bogen im Gewölk ist,
will ich ihn ansehn,
zu gedenken des Weltzeit-Bunds
zwischen Gott und alljeder lebenden Seele
von allem Fleisch, das auf Erden ist.
9,17
Und Gott sprach zu Noach: „Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist, geschlossen habe.”
Gott sprach zu Noach:
Dies ist das Zeichen des Bunds, den ich zwischen mir und allem Fleisch auf Erden errichtet habe.
9,18
Noachs Söhne, die aus der Arche gingen, waren Sem, Cham und Japhet. Cham ist der Vater Kanaans.
Die Söhne Noachs, die aus dem Kasten zogen, waren Schem, Cham und Jafet.
Cham aber ist der Vater Kanaans.
9,19
Diese drei waren die Söhne Noachs, und von ihnen stammte die Bevölkerung der ganzen Erde ab.
Diese drei sind die Söhne Noachs, aus ihnen verstreute sich alles Erdvolk.
9,20
Noach, der Landmann, begann, die Weinrebe zu pflanzen.
Noach begann nun als der Mann des Ackers und pflanzte einen Rebgarten.
9,21
Als er vom Weine trank, wurde er berauscht, und lag entblößt im Inneren seines Zeltes.
Als er vom Wein trank, berauschte er sich und lag kleiderbar mitten in seinem Zelt.
9,22
Cham, der Vater Kanaans, betrachtete die Blöße seines Vaters und erzählte es draußen seinen beiden Brüdern.
Cham, der Vater Kanaans, sah die Blöße seines Vaters an,
er meldete es seinen zwei Brüdern draußen.
9,23
Da nahmen Sem und Japhet den Mantel, legten ihn beide auf ihre Schultern, gingen rückwärts hinein und bedeckten die Blöße ihres Vaters. Ihr Gesicht war abgewandt, so daß sie die Blöße ihres Vaters nicht sahen.
Schem nahm und Jafet das Tuch, sie legten es auf die Schulter zuzweit,
sie gingen rückwärts und hüllten die Blöße ihres Vaters,
ihr Antlitz rückwärts gewandt, sie sahen die Blöße ihres Vaters nicht an.
9,24
Als Noach von seinem Rausch erwachte und erfuhr, was ihm sein jüngster Sohn angetan hatte,
Noach erwachte von seinem Wein, ihm wurde bekannt, was sein jüngster Sohn ihm tat.
9,25
sprach er: „Verflucht sei Kanaan, der niedrigste Knecht sei er seinen Brüdern!”
Er sprach:
Verflucht Kanaan,
Knecht der Knechte sei er seinen Brüdern!
9,26
Weiter sprach er: „Gepriesen sei Jahwe, der Gott Sems, und Kanaan sei sein Knecht!
Er sprach:
Gesegnet ER, Gott Schems,
Kanaan aber sei ihm Knecht!
9,27
Weiten Raum gebe Gott Japhet; er wohne in den Zelten Sems, und Kanaan sei sein Knecht!”
Jaft -
ausdehne
Gott es dem Jafet,
er wohne in den Zelten Schems,
Kanaan aber sei ihm Knecht!
9,28
Noach lebte nach der Flut noch dreihundertfünfzig Jahre.
Noach lebte nach der Flut dreihundert Jahre und fünfzig Jahre.
9,29
Die ganze Lebenszeit Noachs betrug neunhundertfünfzig Jahre, dann starb er.
Und aller Tage Noachs waren neunhundert Jahre und fünfzig Jahre, da starb er.
aus «Die Bibel (Jerusalemer)»; S.22
im Vergleich zu «Die Schrift 1: Die fünf Bücher der Weisung»