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Zitatensammlung
Teil 2a: aus dem AT
GENESIS / IM ANFANG בראשית
Kap.2, Vers 8-25
2,8
Jahwe Gott [יהוה אלהים] pflanzte einen Garten in Eden [גן‾בעדן], im Osten, er setzte dahinein den Menschen, den er gebildet hatte.
ER, Gott, pflanzte einen Garten in Eden, Üppigland, ostwärts,
und legte darein den Menschen, den er gebildet hatte.
2,9
Und Jahwe Gott ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume hervorwachsen, lieblich anzusehen und gut zu essen, den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
ER, Gott, ließ aus dem Acker allerlei Bäume schießen,
reizend zu sehen und gut zu essen,
und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
2,10
Ein Strom ging von Eden aus, um den Garten zu bewässern, und von dort teilte er sich in vier Arme.
Ein Strom aber fährt aus von Eden, den Garten zu netzen,
und trennt sich von dort und wird zu vier Flußköpfen.
2,11
Der Name des einen ist Pischon: er umfließt das ganze Land Hawila, wo Gold vorkommt.
Der Name des einen ist Pischon, der ists der alles Land Chawila umkreist, wo das Gold ist,
2,12
Das Gold dieses Landes ist vorzüglich; dort gibt es auch Bdelliumharz und den Schoham-Edelstein.
gut ist das Gold des Lands, dort ist das Edelharz und der Stein Karneol.
2,13
Der Name des zweiten Flusses ist Gichon: er umfließt das ganze Land Kusch.
Der Name des zweiten Stroms ist Gichon, der ists der alles Land Kusch umkreist.
2,14
Der Name des dritten Flusses ist Tigris: er fließt östlich von Assur. Der vierte Fluß ist der Euphrat.
Der Name des dritten Stroms ist Chiddekel, der ists der im Osten von Assyrien hingeht.
Der vierte Strom, das ist der Euphrat.
2,15
Jahwe Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewache.
ER, Gott, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden,
ihn zu bedienen und ihn zu hüten.
2,16
Und Jahwe Gott gab dem Menschen dieses Gebot: „Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen.
ER, Gott, gebot über den Menschen, sprechend:
Von allen Bäumen des Gartens magst du essen,
2,17
„Von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen aber darfst du nicht essen. Denn am Tage, da du davon issest, mußt du sicher sterben.”
aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse,
von dem sollst du nicht essen,
denn am Tag, da du von ihm issest, mußt du sterben, sterben.
2,18
Dann sprach Jahwe Gott: „Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.”
ER, Gott, sprach:
Nicht gut ist, daß der Mensch allein sei,
ich will ihm eine Hilfe machen, ihm Gegenpart.
2,19
Jahwe Gott bildete noch aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels, und er führte sie zum Menschen, um zu sehen, wie er sie benennen würde: so, wie der Mensch sie benennen würde, sollte ihr Name sein.
ER, Gott, bildete aus dem Acker alles Lebendige des Feldes und allen Vogel des Himmels
und brachte sie zum Menschen, zu sehn wie er ihnen rufe,
und wie alles der Mensch einem rufe, als einem lebenden Wesen, das sei sein Name.
2,20
Da gab der Mensch allen Vieh und den Vögeln des Himmels und allem Wild des Feldes Namen. Aber für einen Menschen fand er nicht die Hilfe, die ihm entsprochen hätte.
Der Mensch rief mit Namen allem Herdentier und dem Vogel des Himmels und allem Wildlebenden des Feldes.
Aber für einen Menschen erfand sich keine Hilfe, ihm Gegenpart.
2,21
Nun ließ Jahwe Gott einen Tiefschlaf über den Menschen fallen, daß dieser einschlief, und er nahm eine von seinen Rippen und schloß das Fleisch an ihrer Stelle zu.
ER senkte auf den Menschen Betäubung, daß er entschlief,
und nahm von seinen Rippen eine und schloß Fleisch an ihre Stelle.
2,22
Dann baute Jahwe Gott die Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, zu einem Weibe und führte es zum Menschen.
ER, Gott, baute die Rippe, die er vom Menschen nahm, zu einem Weibe und brachte es zum Menschen.
2,23
Da sprach der Mensch:
„Das ist endlich Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch!
Diese soll Weib heißen, weil sie vom Mann genommen ist.”
Der Mensch sprach:
Diesmal ists sies!
Bein von meinem Gebein,
Fleisch von meinem Fleisch!
Die sei gerufen
Ischa, Weib,
denn von Isch, vom Mann, ist sie genommen.
2,24
Darum wird der Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und sie werden zu einem Fleisch.
Darum läßt ein Mann seinen Vater und seine Mutter und haftet seinem Weibe an,
und sie werden zu Einem Fleisch.
2,25
Beide waren nackt, der Mensch und sein Weib. Aber sie schämten sich nicht voreinander.
Die beiden aber, der Mensch und sein Weib, waren nackt, und sie schämten sich nicht.
aus «Die Bibel (Jerusalemer)»; S.14
im Vergleich zu «Die Schrift 1: Die fünf Bücher der Weisung»