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Zitatensammlung
Teil 3: Lexikon
Wâk
Wâk (engl. Vâc ~ die -enthüllende- Rede) ist eine in Indien vergöttlichte Personifizierung des Wortes als dem Ausdruck von Aditi, der unendlichen Mutter, deren Antliz (anîka) die Morgenröte (uschâ) zeigt. Wâk wird magische Kraft zugeschrieben. Das «Rigveda» nennt Wâk das Weltprinzip, das allen Götterhandlungen zugrundeliegt. Sie gilt als Schakti und damit Gemahlin des Schöpfergottes Pradschapati (vgl. Saraswatî).
Vier Göttinnen repräsentieren die einzelnen Aspekte von Wâk, nämlich
Dakschinâ die göttliche Unterscheidungskraft,
Mahî (Bwarati, die „Grosse) die Weite des Bewusstseins,
Saramâ die göttliche Intuition und
Saraswatî die göttliche Inspiration.
Der Buddhismus verwendet Wâk auch für Manjuschri.
ABGEBILDET ist sie oft im Meditationssitz mit den Händen im Schoss.
nach «Lexikon der Götter und Dämonen»