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Zitatensammlung
Teil 3: Lexikon
Ptah
Ptah wurde besonders in Memphis verehrt. Als Gott des Handwerks wurde er bereits früh dem Weltschöpfer zugesellt. Unter der Erscheinung Atums habe er durch sein Herz (Geist) und seine Zunge (Wort) die Götter hervorgebracht und Welt erschaffen; die Worte selbst werden durch die männlichen Zähne und die weiblichen Lippen erzeugt. Der „Uralte” trägt in sich die Wesenheit des männlichen Nun und der weiblichen Naunet. Dem Volk galt er als „Erdbildner”, der, ähnlich Chnum, auf einer Töpferscheibe die Wesen erschafft. Dadurch galt er als „Herr der Weltordnung” und „Oberster der Duat (~ Unterwelt)”. In der Ptolemäerzeit kam ihm die Stellung des Reichsgottes zu, in dessen Tempel der König gekrönt zu sein hatte.
nach «Lexikon der Götter und Dämonen»
und «Geschichte der religiösen Ideen Bd.1»; S.90f