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Archiv: 2015
Jahresmittel:
23,7 / 14,5
Improvisationen zur AnthropoSophie heute
D e z e m b e r
FR
, 18. 19h-20h55
SA, 19. 17h-20h37
in IX., Liechtensteinstr.43 (Holzeingang)
Begreifen was geschieht
Symptome von Menschentun und -lassen
Geistige Impulse oder gar Strömungen lassen sich auch anhand der Symptome nachvollziehen, welche wie Spuren die Geschichte durchziehen. Eine symptomatologische Betrachtungsweise erschließt Tun und Lassen der Menschen ebenso, wie sie das Hereinwirken höherer Wesenheiten begreifen lässt, wenigstens in den Grundzügen. Das wiederum gibt mir die Möglichkeit, mich selbst bewusst in den Strom des Geschehens einzubringen. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
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N o v e m b e r
FR
, 20. 19h-20h55
SA, 21. 17h-20h46
in IX., Liechtensteinstr.43 (Holzeingang)
Glaubenstod
Was ein Martyrium bewirkt
Für seinen Glauben zu sterben gilt von jeher als verehrungswürdig, gleichviel ob es sich um den an irgendein göttliches Wesen handelt oder um den an von der Materie abhängige Naturgesetzlichkeiten. Wenn eine Menschenseele sich derart innig mit einem Glaubensinhalt verbindet, dann bleibt diese Verbindung bis weit ins Nachtodliche bestehen. Vom Astralen wirkt sie dann auf die Lebenden zum Guten oder Bösen zurück. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
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Unser Haiku
vom 20.XI.2015
Bewirk'ich den Tod,
wird bitter verwirkt, was sich
im Sterben steigert.
nach D.Hammarskjöld
O k t o b e r
FR
, 23. 19h-20h57
SA, 24. 17h-20h41
in IX., Liechtensteinstr.43 (Holzeingang)
Gebet - Gewalt
Wenn Gottesfurcht umschlägt
Wie oft wurden und werden flammende Predigten über die Feinde vor den Toren gehalten, die mit List und Gewalt heilige Stätten zu erobern trachteten, sie, die's kaum wert wären, die gerechte Erde zu bevölkern? Auf derlei zündende Worte melden sich immer wieder triebhafte Fromme begeistert zum Kampf um der Ehre des Gottes willen, den sie grad begreifen, jene nämlich, deren Furcht beim Gebet sie auf das Tun ihrer Nachbarn schielen lässt. (vgl. MblB.E: Abs.733) [siehe auch zugehörigen »TzN«]
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S e p t e m b e r
FR
, 18. 19h-20h52
SA, 19. 17h-20h46
in IX., Liechtensteinstr.43 (Holzeingang)
Drei Wege Abrahams
Judentum, Christenheit und Islam
Der Eingottglaube geht von der mythenumwobenen Gestalt des Abraham (arab. Ibrāhīm) aus, der auf Geheiß seiner inneren, als göttlich erfahrenen Stimme von Ur in Chaldäa nach Norden, dann Westen gezogen war. In drei mächtigen Strömen verbreitete sich sodann der Monotheismus, zweimal von Palästina ausgehend, einmal von der arabischen Halbinsel. Doch ihrer gemeinsamen Quelle zum Trotz fließen sie einander meist fremd bis feindlich dem Meer zu. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
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A u g u s t
DO
, 13. - SO, 16.
in Ottenstein
Erde und Liebe
Was uns die Sonne ermöglicht
Jedwede Seele kommt dank einem Sternenleib zur Erscheinung, dem sogenannten Astralleib. Wie der Mensch bezieht auch die Erde ihre astrale Substanz von der Sonne, was als Wärme und Licht erlebt wird. Bei beiden handelt es sich um Prozesse, die wir in uns und um uns herum beobachten können, bis in die alltägliche Wirklichkeit herein. Und beide spielen sowohl physisch als auch seelisch und geistig eine wesentliche Rolle. Für den Erhalt der Erde als durchseelten Lebensraum sind sie ebenso unerläßlich wie für die Entfaltung der Menschheit als eigene Hierarchie. Wenn sie etwa vom Licht der Freiheit redet oder von der Wärme der Geschwisterlichkeit, dann spielt sie auf Grundlage und Ziel ihrer Entwicklung an, auf die Liebe.
15
J u n i
FR
, 19. 19h-20h56
SA, 20. 14h30-16h Innenstadtrandspaziergang
danach 17h-20h45
in IX., Liechtensteinstr.43 (Holzeingang)
An den Hörnern packen
Initiative öffnet Gestaltungsräume
Nicht nur in ummauerter Arena kann ein Stier bei den Hörnern gepackt werden. Jedenorts und jedentags bin ich dazu fähig; fähig, eine Initiative zu setzen. Das öffnet Räume, die sich ausgestalten lassen, ob im Geistigen, Politischen oder Wirtschaftlichen. Ideen sind es, die zu Initiativen verdichtet und damit umsetzbar werden, Ideen, die ich entzünde, um sie zu verwirklichen. Führt das nicht über mein persönliches Streben hinaus? [siehe auch zugehörigen »TzN«]
21 / 13 / 13
M a i
FR
, 22. 19h-20h55
SA, 23. 17h-20h39
in IX., Liechtensteinstr.43 (Holzeingang)
Öffentlicher Umraum
Architektur als Neuschöpfung
Aus Ästen gewirkte Unterstände oder mit Fellen bedeckte Zelte - so lässt sich der Beginn menschlichen Bauens vorstellen. Aber auch aufgerichtete oder geschichtete Steinmäler gehören zu diesem Bilderkanon. Was für ein Weg bis zu modernen Glashochhäusern oder Denkmälern! Architektur ist die Kunst, das Umfeld zu gestalten, einerseits zum Nutzen der Menschen, andrerseits zu deren Sinnesfreude. Dadurch schafft sie neuen Raum. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
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A p r i l
FR
, 24 19h-20h49
SA, 25. 17h-20h40
in IX., Liechtensteinstr.43 (Holzeingang)
Warmes Formenspiel
Wie Materie zu Stoff wird
Im Anfang war die Wärme, wenn es ums Bilden von Formen geht. Aus kaltem, weil absichtslosem Nichtsein glüht sie als erstes Wollen auf. Hingegen ist schon viel an Formkraft geschaffen, wenn unscheinbare Teilchen zu Atomen verbunden werden, ein steter Vorgang, der Materie begründet. Diese ballt sich zu Molekülen, so dass mannigfaltiger physischer Stoff entsteht. Der Mensch ist nun in der Lage, daraus zu formen, was er will. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
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M ä r z
FR
, 20. 19h-20h54
SA, 21. 17h-20h45
in IX., Liechtensteinstr.43 (Holzeingang)
Einweihungsräume
Keine Auferstehung ohne Grab
Ob mit dem Absterben des Leibes nicht alles zur Ruhe käme, fragt sich der Mensch immer wieder, heutzutage mehr denn je. Eine Antwort darauf wurde in den Mysterien-Einweihungen gesucht. In eigens eingerichteten Räumen, vom Dolmen bis zu unterirdischen Tempelanlagen, machten ausgewählte Neophyten ("Neugepflanzte") eine Todeserfahrung, aus der sie erweckt wurden. Ohne diese Erfahrung geht es auch in unsrer Zeit nicht. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
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F e b r u a r
FR
, 20. 19h-21h
SA, 21. 17h-20h47
in IX., Liechtensteinstr.43 (Holzeingang)
Innen und Aussen
Zwei Räume berühren sich in mir
Wie nehme ich die Welt wahr? Wohl als vielschichtiges Feld, das um mich herum ausgebreitet an mich herandringt. Zwar bewege ich mich darin, doch erlebe ich mich nur bedingt als ihm zugehörig. Denn es gibt noch einen andren Erlebnisraum, den meiner Seele. Bis zu einem bestimmten Grad spannt sie sich der Welt entgegen, so dass sich beide berühren. Und an dieser Berührung in mir leuchtet mein Bewusstsein auf - hier bin ich. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
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J ä n n e r
FR
, 23. 19h-20h56
SA, 24. 17h-20h33
in IX., Liechtensteinstr.43 (Holzeingang)
Kalendergeschichten
Braucht die Seele wöchentlich Impulse?
Was immer als Seele erscheint, braucht rhythmische Impulse, ob dies nun Jahreszeiten bewirken, Mondumläufe oder Erdumdrehungen, oder ob ihr ein Siebentagereigen das Schwingen begreiflich macht. Ohne solche beweglichen Rahmen würde sie sich im Uferlosen verlieren. Schon 1912 übrigens hat Rudolf Steiner versucht, dieses Seelenbedürfnis mit eigenen Kalendersprüchen anzusprechen. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
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