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Archiv: 2012
Jahresmittel:
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Improvisationen zur AnthropoSophie heute
D e z e m b e r
FR
, 14. 19h-20h55
SA, 15. 17h-20h32
Eintreten ins Wesen
Intuition läßt geistig einswerden
Bei Imagination wie bei Inspiration wird erlebt, dass eine Botschaft, obschon intim, dennoch von aussen herankommt. Erst durchs Intuieren begibt sich der Mensch ins Wesen der Erscheinung selbst, wird eins mit ihm. Um völlig im zu Erforschenden aufgehen zu können, müssen sowohl die Sinne tief schweigen, als auch die höheren Wahrnehmungen ruhen. Aufmerksame kennen das vom gewöhnlichen Leben her, worin das Ich intuiert werden kann. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
26 / 19
N o v e m b e r
FR
, 16. 19h-20h46
SA, 17. 17h-20h44
Zeitloses Hören
Inspiration läßt geistig hereindringen
Nicht nur durch Imaginieren kann geistig geforscht werden, sondern auch durch ein Sich-öffnen für das ewige Heranbranden wesenhafter Klänge bis hin zu Gesängen und Worten. Wenn die Sinne erlöschen, beginnt sich zu offenbaren, was hinter den Phänomenen vorgeht: das Innere der Dinge klingt hervor. Denn eingebettet in die Harmonie der Sphären schwingt ein jedes auf seine bestimmte Weise, der Mensch sogar bis ins Irdische herein. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
22 / 16
O k t o b e r
FR
, 19. 19h-21h05
SA, 20. 17h-20h36
Raumlose Bilder
Imagination läßt geistig wahrnehmen
Neben der genauen Beobachtung samt konzentriertem Studium kennt die Geisteswissenschaft drei weitere Erkenntnismethoden. Eine davon ist die meditative Hingabe an die farbigen Bewegungen, die durch die Seele fluten. Das hat nichts mit Tagträumen zu tun, sondern mit wacher, geschulter Innenarbeit. Dabei kann ich mein eigenes Bild betrachten oder das anderer Wesen schauen. Diese erste Stufe übersinnlicher Forschung führt ins Raumlose. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
30 / 13
Unser Haiku
vom 22.IX.2012
Zieht südwärts der Ball,
fallen auch Blätter zuhauf
in lange Schatten.
JMKL
S e p t e m b e r
FR
, 21. 19h-20h50
SA, 22. 17h-20h35
Wo steckt das Gute?
Zukunftskeime in der Gegenwart
In einer Gesellschaft, der vorwiegend "schlechte Nachrichten gute Nachrichten" zu sein scheinen, wird so manches übersehen. Gutgemeinte Gedanken oder Taten werden zwar gerne hochgelobt, hängen aber oft an beliebigen Kriterien. Die Frage Nathan des Weisen an den jungen Tempelherrn kann eigentlich nur aus dem gegenwärtigen Augenblick beantwortet werden, wenn nämlich Gedanke oder Tat selbstlos einen Keim für die Zukunft legt. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
29 / 12
A u g u s t
FR
, 17. - SO, 19.
SOMMERSEMINAR IN OTTENSTEIN
Erdenwende
Vom Auflösen des Mineralischen
Das allmähliche Aufgehen des Mineralischen im Lebendigen wird Ätherisation genannt. Der materielle Auflösungsprozess erfüllt die Formen mit Leben, wobei Plasma, der vierte Aggregatzustand oder das fünfte Element, eine Rolle spielt. Diese Umwandlung ist in der ersten Osternacht begonnen worden und soll in Nachfolge des Christus vom Menschen befördert werden. Er teilt sie der Erde primär über seinen durchgearbeiteten Leib mit, sekundär übers Gesamtkunstwerk aus seinem Tun und Lassen. Im apokalyptischen Bild des Neuen Jerusalems schildert Johannes deren Endzustand vor der Versonnung unseres Planeten. Das finstere Gegenbild zur Verlebendigung des Mineralischen erscheint im radioaktiven Zerfall, dem letztgültigen Tod.
15
J u n i
FR
, 15. 19h-20h55
SA, 16. 17h-20h25
Geld und Ich
Nutzung und Verantwortung
Lasse ich mich bequem oder ängstlich in den Geldwirbel fallen, spekuliere ich gar mit seinen Bewegungen, dann drohen mich die darin wirksamen Gewalten mitzureissen, letztlich zu binden. Versenke ich mich hingegen nach und nach aus meiner Mitte in die des Geschehens, so verbinde ich mich ihm und lerne, es mit meiner Kraft zu steuern. Auf diese Weise handle ich frei; nur so kann ich meine Verantwortung wahrnehmen. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
27 / 11
Unser Haiku
vom 24.V.2012
Was raus muss, was rein,
in meinem Garten lasst das
meine Sorge sein!
ElMU
M a i
FR
, 18. 19h-20h53
SA, 19. 14h30-15h30 im Münzkabinett 17h-20h43
Das Bild des Kaisers
Wer prägt oder druckt das Geld?
Schon vor über 2600 Jahren kamen erste Münzvorläufer in Umlauf, Platzhalter für das Anrecht auf Leistung, die das Naturalgeld ablösten. Bald trugen die Münzen das Bild des jeweiligen Herrschers, in dessen Machtbereich sie als Zahlungsmittel anerkannt waren. Später konnte das Münzregal (Recht, Münzen zu prägen) verliehen oder verpachtet werden, bis es in staatlicher Geldpolitik aufging. Und in wessen Namen wird Geld heute geprägt oder gedruckt? [siehe auch zugehörigen »TzN«]
18 / 13 - 10
A p r i l
FR
, 20. 19h-21h03
SA, 21. 17h40-20h52
Kaufen, Leihen, Schenken
Wirtschaftskreisläufe aus Geistestaten
Im Fluss der Wirtschaftskreisläufe unterscheiden wir drei wesentliche Abläufe: 1. zwei geschaffene Werte werden ausgetauscht; 2. ein gestauter Wert wird befristet aus der Hand gegeben; 3. ein gestauter Wert wird endgültig weitergereicht. Vom Handel vermittelt, begegnen sich Erzeugung und Verbrauch nach ihren Gesetzen. Dennoch sind Kaufen, Leihen und Schenken Taten des frei wirtschaftenden Geistes, die von ihm auch verantwortet werden. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
25 / 14
M ä r z
FR
, 16. 19h-20h54
SA, 17. 17h-20h56
Was ich brauche
Einkommen als Notwendigkeit
Der eigene Stoffwechsel beginnt bald nach dem Gezeugtwerden. Gleich nach meiner Geburt brauche ich Luft, dann Nahrung, dann Kleidung je nach Ort. Das ist notwendig für mein schieres Dasein. Deshalb steht und fällt meine Existenz mit dem Einkommen, das mich der benötigten Mittel versichert, ob ich nun einer von der Gesellschaft akzeptierten Arbeit nachgehe oder nicht. Vermag ich denn nicht erst nach dem Essen tätig zu werden? [siehe auch zugehörigen »TzN«]
25 / 11
Unser Haiku
vom 29.II.2012
Mag der kühle Wind
die alten Krusten tauen -
Platz dem Neuen!
JMKL
F e b r u a r
FR
, 17. 19h-20h44
SA, 18. 17h-20h41
Götter und Güter
Blicke aufs Wirtschafttreiben
"Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen." rät Goethe. Wem gehören die Güter dieser Welt, vom Rohstoff bis zum Enderzeugnis? Göttern, die sie dem Menschen anvertrauen, behaupten die einen; dem Menschen, der sie erwirtschaftet, die anderen. Wirtschaftet der Mensch aus Habgier, dann begibt er sich in Abhängigkeit, opfert dem Mammon. Betrachtet er das Wirtschaften wiederum als Dienst, wird es ihm selbst umso mehr einbringen. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
29 / 14
J ä n n e r
FR
, 20. 19h-21h05
SA, 21. 17h-20h35
Vielfältige Wirklichkeit
Das Zusammenspiel der Hierarchien
Immer wieder wird auf die Hierarchienlehre des Dionysius Bezug genommen, diese nach der Dreizahl gegliederte Aufstellung wesenhafter Beziehungen im Weltgeschehen. Deren Spuren reichen bis in wissenschaftliche Nomenklaturen, ja sogar alltägliche Aufzählungen. Welche Wirklichkeit wird von dieser Lehre beschrieben? Jedweder Geisteswissenschaft dient sie offen oder versteckt als Grundlage zum Begreifen der Wesenszusammenhänge. [siehe auch zugehörigen »TzN«]
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