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Archiv: 2008
Jahresmittel:
29,4 / 20,4
Improvisationen zur Anthroposophie heute
D e z e m b e r
FR, 19. 19h-20h59
SA, 20. 17h(!)-20h50
Die Natur ertasten
Wie sich Naturgeistigkeit ausprägt
"So daß wir, wenn wir die Sinneswelt selber mit dem normalen Bewußtsein beobachten, in dieser Sinneswelt gleichsam wie in einem Aufdruck von hinten die Spur dieser Welten haben, die dahinter liegen, etwa so, wie wenn wir in der obersten Haut, die wir als die Sinneswelt weggezogen haben, eben die hinter dieser stufenweise wirksamen geistigen Wesenheiten hätten." (R.Steiner am 4.IIII.1912) Dem lässt sich nachspüren, besonders in der Tiefwinterzeit.
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FR, 12. 19h35-21h25
in Bregenz, Ehregutaplatz 5
Schmerz und Dankbarkeit
Gesprächsabend auf Grundlage der Erzählung von «Eamsyne und Earasyn»; Abs.65}-69}
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N o v e m b e r
FR, 28. 19h32-21h35
in Bregenz, Ehregutaplatz 5
Fortgehen und Abschiednehmen
Gesprächsabend auf Grundlage der Erzählung von «Eamsyne und Earasyn»; Abs.57}-64}
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FR, 21. 19h-20h56
SA, 22. 17h(!)-20h45

Gespräch an der Grenze
Vom Austausch mit Verstorbenen
Letzte Worte vor dem letzten Ausatmen gelten vielen als bedeutsam, weil jene für unwiderruflich gehalten werden. Danach, so glauben sie, wäre jeder Austausch erloschen. Jeder? Nein! Wenn das gesprochene Wort auch verklungen ist, so keineswegs das an ein Wesen gerichtete Wort, geschweige denn das Wort an sich. Ein anders gearteter Austausch beginnt, wenn der hinterbliebene Mensch sein Zuhören und Aussprechen anpasst.
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O k t o b e r
FR, 31.
19h35-21h30
in Bregenz, Ehregutaplatz 5
Zeugung und Geburt
Gesprächsabend auf Grundlage der Erzählung von «Eamsyne und Earasyn»; Abs.29}-35}
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FR, 24. 19h-20h58
SA
, 25.
17h(!)-20h50
Der andere Tonfall
Gespräch zwischen den Geschlechtern
In den letzten fünfzig Jahren ist es laut geworden zwischen den Geschlechtern. Frau begann einen anderen Ton anzuschlagen und energisch zu fordern, man begann aufzumerken und sogar nachzudenken. Zweifellos bedeutet es dem Individuum viel, ob es als Frau oder Mann inkarniert ist. Sein Leben und Erkennen werden dadurch stark gefärbt, oft sogar bestimmt. Für einen sinnvollen Dialog ist es unerlässlich, die entsprechenden Hintergründe zu klären.
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S e p t e m b e r
FR, 26.
19h35-21h30
in Bregenz, Ehregutaplatz 5
Bewegung und Form
Gesprächsabend auf Grundlage der Erzählung von «Eamsyne und Earasyn»; Abs.11}-18}
12

FR, 19. 19h-20h50
SA
, 20. 17h(!)-20h30

Keine Uhrwerk-Welt
Der Werkwelt-Begriff im Diskurs
Die naturwissenschaftliche Spitzenforschung kommt zunehmend davon ab, uns mit der Vorstellung zu terrorisieren, der Komos sei eine Art mathematisches Uhrwerk. Aber als was können wir die Welt nun begreifen? Als multidimensionales Kontinuum? Als eine Spielart vieler paralleler Welten? Gegen Ende seines Lebens hat Rudolf Steiner das Wort von der Werkwelt geprägt. Es kann dazu beitragen, neue Ansätze zu diskutieren.
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A u g u s t
von FR, 22. 16h40
bis SO, 24. 12h15

SOMMERSEMINAR IN OTTENSTEIN
Gewollter Feuertropfen
Die Entstehung der Erde
Wenn ein Stern zündet, aufleuchtet und später einen Tropfen seines Feuers in eine passende Umlaufbahn entlässt, dann steckt Wille darin. Hohe geistige Wesen wollen den werdenden Planeten. Dieser Wille lässt sich im Entstehungsprozess der Erde verfolgen, denn er wirkt sich bis heute aus. Das Urphänomen jenes Willens nennen wir Schwerkraft, und diese finden wir in dicht gepacktem Granit ebenso wie in fliessendem Wasser, in wehender Luft wie in flammender Wärme. Auf dieser Grundlage entfaltet sich der lebendige Formenreichtum, der schliesslich dem Menschen zu seiner Entwicklung dient.
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Unser aktuelles Haiku
mit 8.VII.
Befreiung aus dem
Terrordschungel - ist das nicht
Wandlung acht in eins?
ElWA
J u n i
FR, 20. 19h-20h54
SA, 21. 17h(!)-20h45
Nichts steht still
Entwicklung oder Geschehen
Der vielgerühmte Fortschritt stellt sich zwar oft als Danaergeschenk heraus, gleichwohl findet auf allen Ebenen Fortschreiten statt, sogar im Mineralischen. Selbst der Tod wird nur von Materiegläubigen als Stillstand begriffen. Allerdings kommt es beim Bewerten der weiterführenden Bewegung darauf an, welcher Standpunkt eingenommen wird. Wird eine Entwicklung erkannt oder lediglich Geschehen festgestellt?
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M a i
FR, 16. 19h-20h55
SA, 17. 14h-15h20 im KHM, 17h(!)-20h51
Von der Zwei zur Drei
Das Trinitarische als Ausgleichsprinzip
Die erschaffene Welt weist überall Polaritäten auf, gewissermassen Aktiva und Passiva aller möglichen Erscheinungen. Um das Fortschreiten der Entwicklung zu ermöglichen, müssen diese Gegensätze immer wieder überbrückt und ausgeglichen werden. Auf diese Weise werden stets neu ausgewogene Formen gebildet. In der bildenden Kunst sind sowohl das Ringen darum, als auch dessen Apotheose, die Trinität, offen oder versteckt dargestellt worden.
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A p r i l
FR, 18. 19h-20h50
SA, 19. 17h(!)-20h45
Das Leben erhalten
Sorge ums Entwicklungsumfeld
Sogar den Begriff des Lebens hätte man verloren, dächte lediglich in biologischen Kategorien. Ob es da nicht ziemlich angebracht wäre, sich zu überlegen, wie ein Austausch mit der Grundlage der Schöpfung zustandegebracht werden könne? Ihn selbst zum Beispiel beschäftigte die Frage, was genau dem Aufbau eines gesunden Umfelds diene, wo dabei anzusetzen wäre und nach welchen Ordnungskriterien. (MblB.E, Abs.454)
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M ä r z
FR, 14. 19h-20h58
SA
, 15. 17h(!)-20h50
Schattenwurf
Symptom auferstehenden Lichts
Immer wieder sind wir enttäuscht und verunsichert, wenn der ersehnten Helligkeit lähmende Dunkelheit vorauszieht. Besonders quält uns jener Schattenwerfer, der vors eigene Bewusstsein gleitet wie der Mond vor die Sonnenscheibe. Doch jedem Licht kann sich ein Hindernis in den Strahlenweg stellen und die dadurch verdeckte Region böse ergrauen lassen. Durchschaut und verwandelt, wird die Nachtwirkung dem Sonnenaufgang weichen.
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F e b r u a r
FR, 15. 19h-20h55
SA
, 16. 17h(!)-20h51
Achtung vor dem Du
Grundhaltung der Geisteswissenschaft
Bei aller geäusserten Wertschätzung des "Ihr" oder "Sie" seitens der Politik und der Wirtschaft wird allerorten versucht, das Du zu bevormunden oder im Interesse von Gruppen zu beeinflussen. Die Geisteswissenschaft hingegen erblickt im einzelnen Menschen den Brennpunkt der Menschheitsentwicklung, welchen es so wenig als möglich einzuschränken gilt, vielmehr zu achten und zu fördern. Wie kann das gemacht werden?
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J ä n n e r
FR
, 18. 19h-20h57
SA
, 19. 17h(!)-20h54
Nicht ich - grad ich
Der Gegensatz von Buddha und Juda
Die Frage nach dem Individuum war in der Antike auf recht unterschiedliche Weise beantwortet worden. Im VI.Jahrhundert v.Chr. traten in Asien zwei Vorstellungen in Erscheinung, die gegensätzlicher kaum sein konnten. Der Buddhismus lehrte die notwendige Aufhebung der Ich-Illusion, während das Judentum vom Heilswert des Ich-bin überzeugt war. Deren Nachwehen beschäftigen uns noch heute, zum Beispiel im wissenschaftlichen Diskurs.
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