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Merkblatt-
Beilage 38a:
Von Bildern umstellt
Johannes Kiersch
Gegenwärtig vollzieht sich in vielfältiger Form eine Neubesinnung der anthroposophischen Bewegung auf ihren esoterischen Kern. Dabei hilft uns ein Entwicklungsschritt, der sich gegen Ende des vorigen Jahrhunderts überraschend schnell ereignet hat, ohne dass dies zunächst besonders aufgefallen wäre. Es hat sich herumgesprochen, dass Anthroposophen unterschiedlicher Meinung sein dürfen. Von der etablierten Tradition abweichende Auffassungen werden von der Mehrheit der Schüler Rudolf Steiners nicht mehr ohne Weiteres als Angriff empfunden. Das gibt Raum für sachliche Diskussionen.
Angesichts dieser neuen Lage konnte ich mir erlauben, eine Frage aufzuwerfen, die den von Rudolf Steiner in unterschiedlichem Kontext verwendeten Begriff der ‹okkulten Gefangenschaft› [a] auf die gegenwärtige Lage der anthroposophischen Bewegung zu beziehen versucht. Schon vor einiger Zeit haben das Jörgen Smit und Manfred Schmidt-Brabant getan, indem sie Rudolf Steiners Hinweis auf das Umstelltsein der modernen Menschheit durch Bilder der materialistisch-positivistischen Naturwissenschaft¹ aufgriffen und fragten, ob nicht auch wir davon betroffen sind.² Mich führte das zu der Frage, ob wir als Anthroposophenschaft nicht zugleich auch von anderen Bildern umstellt seien: von solchen, die uns im Binnenraum unserer Bewegung unbemerkt zugewachsen sind; von selbst gemachten Glaubensvorstellungen, die sich auf das Werk unseres großen Lehrers beziehen, aber bei genauerem Hinsehen gar nicht von ihm stammen. Die kleine Aufsatzsammlung, die ich mit Hilfe von Jens Heisterkamp und Ramon Brüll vor zwei Jahren zu dieser Frage veröffentlicht habe, fand ein für mich erstaunlich breites Echo, sodass schon nach wenigen Monaten eine zweite Auflage fällig war.³ Bei dieser Gelegenheit konnte ich ergänzend von der schweren Sorge berichten, die Rudolf Steiner im «Schicksalsjahr» 1923 zu schaffen machte. Er sah schon damals, wie er es im Lauf dieses schwierigen Jahres mehrfach zum Ausdruck brachte, seine Schüler in die Situation einer «belagerten Festung» geraten, die sich von ihrer Umgebung, von der modernen Welt, entfernt und in sektenhafte Isolation zurückzieht. So werde es immer schwerer, Lehrer für die junge Waldorfschule zu finden. «Warum? Weil die Einkapselung System geworden ist.»⁴ Als Ursachen tadelt er Fanatismus und Engherzigkeit, Hochmut, auch einen Mangel an Menschenfreundlichkeit und an Höflichkeit im Umgang mit Andersdenkenden. «Oftmals hört man aus dem Schoße der Anthroposophischen Gesellschaft heraus: Ach, der - oder die - kann ja doch nicht als ein richtiger Anthroposoph angesehen werden. denn sie hat - oder er hat - über dieses oder jenes Ding das eine oder andere gesagt! - Dann sieht es so aus, als ob die anthroposophische Bewegung irgendetwas zu tun habe mit einer Rechtgläubigkeit oder überhaupt mit einer Gläubigkeit. Und gerade das schadet am allermeisten einer rein geistigen Bewegung, wie es die anthroposophische sein will.»⁵
Nach dem Erscheinen meines Büchleins überraschte mich Angelika Jaschke, erfahrene Koordinatorin für den Fachbereich Heileurythmie im Rahmen der Medizinischen Sektion am Goetheanum, mit ihrem Vorwort zu der Studie von Theodor Hundhammer über die Lage der Heileurythmie, in welcher gleichfalls über das heikle Thema nachgedacht wird, jetzt in einem besonderen Berufsfeld. Sie fragt dort: «Befinden wir uns in einer Art ‹okkulter Gefangenschaft›, berufsgruppendynamischer Lethargie, in einem Teufelskreis, aus dem wir nur durch Erkenntnismut und Mut zur Veränderung herauskommen können?»⁶
Nun hatte ich ja in meiner kleinen Aufsatzsammlung die These vertreten, Anthroposophie sei von den ersten Schülern Rudolf Steiners ganz überwiegend «auf Treu und Glauben» praktiziert worden, noch längst nicht so, «wie ein Botaniker die Botanik durchschaut».⁷ Vermutlich habe sie gerade dadurch, unter ärmlichsten Umständen, so kraftvoll wirken können. Später sei sie dann aber damit in die von Rudolf Steiner beklagte Isolation geraten. Das erschien einigen Freunden nicht hinreichend begründet. Mir wurde angesichts dieses Einwands deutlich, dass die gemeinten Glaubensüberzeugungen, die ich nur sehr allgemein charakterisiert hatte, genauer benannt und beschrieben werden müssen. Es ließe sich dann auch zeigen, welche Wirkungen sie auf das gemeinsame Leben der Schüler Rudolf Steiners ausgeübt haben, bis hin zu einer «Wissenssoziologie der Anthroposophischen Gesellschaft» wie Günter Röschert sie schon vor Jahren in seinem Buch ‹Anthroposophie als Aufklärung› im Umriss vorgelegt hat.⁸ Ich nenne hier nur stichwortartig, worum es sich handelt. Das bleibt natürlich anfechtbar, mag aber doch besser sein als nichts. Ich sehe als selbstgemachte Glaubensüberzeugungen, von denen wir in der «belagerten Festung» umstellt waren und zum Teil bis heute in «okkulter Gefangenschaft» gehalten werden, die folgenden verfehlten Vorstellungen:
1 Anthroposophie verkündet allgemein gültige Wahrheit.
2 Anthroposophie braucht sich nicht zu entwickeln.
3 Die Lehren der Anthroposophie sind wissenschaftliche Fakten.
4 Rudolf Steiner war von Kind an hellsichtig und somit ein Eingeweihter.
5 Wir haben immer alles richtig gemacht.
6 Der Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft war auch nach dem Tode Rudolf Steiners ‹esoterisch›.
7 Anthroposophen dürfen nicht anderweitig weltanschaulich gebunden sein.
8 Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft ist ein heiliges Geheimnis.
9 Die Freie Hochschule ist hierarchisch geordnet.
10 lm Zentrum der Freien Hochschule steht das Hören der ‹Klassenstunden› in Form der Textnachschriften des Jahres 1924.
Einige dieser problematischen Vorstellungen haben sich aus Ansichten Rudolf Steiners entwickelt, in einer Weise, die diesen Ansichten nicht gerecht wird. Und alle haben sie bis gegen Ende des vorigen Jahrhunderts als mächtige, Atmosphäre bildende Leitbilder gewirkt, sich gegenseitig verstärkend. Sie lassen sich alle durch relativ einfache Argumente auflösen. Das kann hier nur in Kurzform geschehen. Aber als Denkanstoß mag das genügen.
1 In seiner ‹Philosophie der Freiheit› hat Steiner den kühnen Gedanken vertreten, dass alle freien Menschen sich in einer gemeinsamen Wahrheit einig sein werden.⁹ Diese grundlegende Idee, die wir nicht anzweifeln wollen, hat er nach dem «Umschwung» seines Seelenlebens im 36. Lebensjahr [b] aus ihrer abstrakten Allgemeinheit befreit und wirklichkeitsgemäß konkretisiert. lm Jahre 1897 schreibt er: «Nicht ein starres, totes Begriffssystem ist die Wahrheit, das nur einer einzigen Gestalt fähig ist; sie ist ein lebendiges Meer, in welchem der Geist des Menschen lebt und das Wellen der verschiedensten Gestalt an seiner Oberfläche zeigen kann.»¹°
2 Rudolf Steiner sah die Welt und jeden einzelnen Menschen in ständiger Entwicklung begriffen. Als im Sommer 1909 die Forschungsergebnisse seiner Geisteswissenschaft zusammengefasst in Form einer systematisierten Kosmologie ans Licht traten, mit der ‹Geheimwissenschaft im Umriss›, fasste er zugleich die große Idee der verantwortlichen Mitwirkung einzelner Menschen am Fortgang der Evolution durch individuelle «Schöpfung aus dem Nichts».¹¹ Die Wahrheiten der Anthroposophie, individuell erfasst und tätig weiter ausgebaut, brauchen dabei nicht verloren zu gehen. Sie verwandeln sich, wie die Welt sich verwandelt. Bodo von Plato hat sie, das schöne alte Bild des Philosophen Heraklit aufgreifend, mit einem Fluss verglichen, der ständig anders ist und doch derselbe.¹²
3 Anthroposophie malt ihr Bild vom Menschen «mit ganz andern Mitteln» als eine von Sinnesdaten ausgehende Anthropologie.¹³ Was sie lehrt, kann infolge dessen nicht mit dem definitorischen Faktenwissen empirischer Forschung der üblichen Art gleichgesetzt werden. Wo das versucht wird, entstehen Zerrbilder.¹⁴ Anthroposophie bedarf deshalb, um als Wissenschaft anerkannt werden zu können, einer spezifischen Hermeneutik, die Steiners Programm einer «Erkenntnislehre der Geheimwissenschaft»¹⁵ wissenschaftstheoretisch konkretisiert. lhre Wahrheiten können nicht so einfach mitgeteilt werden wie die Forschungsergebnisse einer reduktionistischen Naturwissenschaft.
4 Rudolf Steiner deutet an, dass er schon sehr früh Elementarwesen wahrnehmen und Verstorbene übersinnlich begleiten konnte. Im Jahre 1905 beschreibt er erste Eindrücke auf dem Schulungsweg zu übersinnlichem Schauen als verwirrend unsicher, als flüchtig und schwer zu fassen.¹⁶ Waren seine frühen Erfahrungen ähnlich unbestimmt? Es ist bisher nicht zuverlässig erforscht, wie es ihm nach und nach gelang, das übersinnlich Geschaute mit Begriffen zu durchdringen und dadurch besprechbar zu machen. Schon früh war er bis zu gewissem Grade hellsichtig.[c] Zum Eingeweihten im strengen anthroposophischen Sinne wurde er erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit der harten existentiellen Prüfung, die David Marc Hoffmann, ein Wort Rudolf Steiners aufgreifend, eine ‹Hadesfahrt› genannt hat.¹⁷
5 Zu den grundlegenden Übungen des anthroposophischen Schulungsweges gehört das Bemühen um «Positivität». Diese Tugend kann missbraucht werden. Oft dient sie dazu, schmerzliche oder peinliche Ereignisse mit Schweigen zu übergehen oder Menschen, die offen reden wollen, als Nestbeschmutzer zu diffamieren. So wurde die schändliche ‹Denkschrift›, die im Jahre 1935 zur «Abberufung» lta Wegmans und Elisabeth Vreedes von ihren Vorstandsämtern und zum Ausschluss zahlreicher Mitglieder aus der Anthroposophischen Gesellschaft führte, lediglich „zurückgezogen”. Im Übrigen konnte eine Revision jener fatalen Beschlüsse nur stillschweigend erfolgen. Ein weiteres symptomatisches Beispiel ist die verfehlte Toleranz, mit der die von prominenter Seite betriebene Verketzerung Valentin Tombergs und seiner Freunde fast überall im anthroposophischen Milieu unangefochten hingenommen wurde, obwohl jeder unbefangene Leser sehen konnte, auf welchem Niveau da argumentiert wurde. Dass selbstverständlich auch anthroposophische Verantwortungsträger Fehler machen oder sich irren können, gilt zu Unrecht als nicht besprechbar.
6 Bis zum 30. März 1925 war der von Rudolf Steiner berufene Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft «esoterisch», befeuert und zielbewusst geleitet durch den Eingeweihten. Tragische Situationen und Ereignisse nach dessen Tod führten dazu, dass die durch ihn bewirkte Einigkeit des Gremiums verloren ging. Es fehlte der «Zusammenklang der Empfindungen», ohne den Esoterik nicht gedeihen kann. Albert Steffen und Guenther Wachsmuth haben bis zu ihrem Tode im Jahre 1963 an der Fiktion festgehalten, dass der Vorstand weiterhin «esoterisch» sei. Erst in den 90er-Jahren hat sich die Dornacher Leitung offiziell davon verabschiedet. Dass die schädliche Fiktion bis heute nicht völlig verschwunden ist, ja womöglich in metaphysisch überhöhter Form wieder Platz greift, zeigt die Gedenkrede für Sergej Prokofieff, die Peter Selg in Dornach gehalten hat. Hier gilt, was Emil Leinhas, einer der tüchtigsten Schüler Rudolf Steiners, nach dessen Tod geschrieben hat: «Den Satz, dass Rudolf Steiner durch den Dornacher Vorstand wirkt, erkenne ich, weil er ein Glaubenssatz ist, nicht an. (Und den Satz, dass Dr. Steiner die Möglichkeit hat, durch den Gesamtvorstand zu wirken, unterschreibe ich ebenso wenig, wie ich den Satz unterschreiben würde, dass die Möglichkeit besteht, dass es übermorgen regnet.) Ob und wie und durch wen Rudolf Steiner wirkt, darüber kann es nur eines geben: tiefes Schweigen.»¹⁸
7 Nach Rudolf Steiner stört Anthroposophie niemandes religiöses Bekenntnis. Als im Jahre 1923 als Generalsekretär der britischen Landesgesellschaft Harry Collison vorgeschlagen wurde, erhoben sich Bedenken, weil der Kandidat in London als Freimaurer aktiv war. Rudolf Steiner meinte dazu, es komme nur darauf an, ob einer «ein guter Anthroposoph» sei, nicht darauf, ob er außerdem noch «einer Schusterinnung oder Schlosserinnung» angehöre. «Ob er ein guter oder schlechter oder mittelmäßiger Freimaurer außerdem ist, geht ja die Anthroposophische Gesellschaft gar nichts an.» Außerdem seien «eine Anzahl gerade der ältesten und wertvollsten Mitglieder» Freimaurer gewesen.¹⁹ Zugleich wurde der italienische Ordensgeistliche Giuseppe Trinchero, dem Rudolf Steiner noch im September 1924 ein umfangreiches persönliches Mantra anvertraut hat,²° von ihm als Vertrauensperson der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft betrachtet. Ein führender Freimaurer und ein prominenter Amtsträger der katholischen Kirche durften verantwortlich in der Hochschule mitwirken.
8 Spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich, zumindest in Deutschland, die Meinung eingebürgert, man dürfe über die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft nicht öffentlich reden. Sie sei geheim zu halten, so wie die Esoterische Schule der Theosophischen Gesellschaft am Anfang des Jahrhunderts. Rudolf Steiner hingegen hat die Hochschule betont in den Raum der Öffentlichkeit gestellt. Schon bald nach der Weihnachtstagung 1923/24 stellt er den interessierten Freunden in Dornach gegenüber fest, dass die Hochschule «keine Geheimgesellschaft» sein werde. «Sie wird dafür sorgen, dass man immer wissen wird im weitesten Umfange, was sie tut.»²¹
9 Rudolf Steiner wollte seine Hochschule als Herz-Organ aufgefasst wissen, als Organ der Wahrnehmung und des Harmonisierens. Mehrfach bezeichnet er seine Beziehung zu den Mitgliedern als ein «freies Vertragsverhältnis». Er warb um Vertrauen, verzichtete aber auf jede Weisungsbefugnis. Damit unterscheidet sich die Hochschule vom hierarchischen Prinzip der Esoterischen Schule des Jahrhundertanfangs, in welcher er als oberster Leiter («arch warden») erfahrene Esoteriker als Unterleiter («sub wardens») eingesetzt hatte, die bis in die Überwachung von Tagebüchern hinein die Meditationsübungen der Mitglieder zu begleiten hatten. lm Jahre 1924 sah er die ersten «VermittIer» der Hochschulinhalte an der Peripherie der Bewegung als lnitiativträger, nicht als Verwaltungsbeamte.²²
10 Rudolf Steiner hat niemandem gestattet, die professionellen Nachschriften seiner ‹Klassenstunden› zu lesen oder irgendwo vorzulesen. (Auch Lili Kolisko, der er erlaubt hatte. ihre persönlichen Notizen in Stuttgart zu Gehör zu bringen, erhielt die Nachschriten von Helene Finckh erst nach seinem Tode.) Die Praxis des Lesens, die sich nach seinem Tode entwickelt und heute, unter veränderten Umständen, an vielen Orten als hilfreich erwiesen hat, wird durch diese Feststellung nicht diskreditiert. Sie sollte aber nicht dazu führen, dass die ursprüngliche Intention Rudolf Steiners verschleiert oder als zweitrangig betrachtet wird, wie das jahrzehntelang geschah. Die erst seit den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts gebräuchliche Amtsbezeichnung ‹Lektor› ist irreführend. Sie schließt das aus, was für Rudolf Steiner das Wichtigste war.
Die verfehlten Bilder privater Glaubensvorstellungen, die hiermit wenigstens andeutungsweise beleuchtet worden sind, mögen längst nicht mehr für die Mehrheit der Anthroposophen maßgeblich sein. Ausgestorben sind sie nicht. Und in ihrer atmosphärebildenden Gesamtwirkung fesseln sie uns bis heute an den Impuls des ehrfürchtigen Aufnehmens und Weitergebens grandioser Offenbarungen der Geistwelt, von dem die erste Welle der Steiner-Rezeption so eindrucksvoll getragen war. Die damit verbundenen stillschweigenden Vorbehalte gegenüber Andersdenkenden, das Festhalten an lieb gewordenen Traditionen, der Drang, das bewährte Alte zu bewahren oder gar zu retten, sind für jüngere Interessenten wenig einladend. Für den Begründer der Anthroposophie ging es vor allem anderen um eine offene Zukunft, um die Verantwortung des einzelnen Ich und dessen individuelle Intuitionen, nicht primär um die gewordene, sondern um die werdende Anthroposophie. Was diese Intention für die gegenwärtige Neubesinnung auf den esoterischen Kern unserer Arbeit bedeutet, gilt es zu klären.
1 Vortrag vom 31.8.1923, GA 227, S. 297ff.
2 Jörgen Smit: Wege zur Verwirklichung des Initiationsprinzips als Zivilisationsprozess. Die Überwindung okkulter Gefangenschaft [1984]. Manfred Schmidt-Brabant bei der Michaell-Konferenz des Jahres 2000. Siehe den Bericht von Günter Röschert im Nachrichtenblatt vom 19.11.2000, S. 349f.
3 Johannes Kiersch: In ‹okkulter Gefangenschaft›? Von der gewordenen zur werdenden Anthroposophie. Frankfurt a.M.: lnfo3 Verlag, 2. erweiterte Aufl. 2016.
4 GA 259, S. 382.
5 Ebd. S. 171.
6 Theodor Hundhammer: Heileurythmie - Quo Vadis? Norderstedt 2014, S. 11.
7 So Rudolf Steiner zu den künftigen Priestern der Christengemeinschaft. Gespräch vom 28.9.1921. GA 343 (1), S. 98f.
8 Gunter Röschert: Anthroposophie als Aufklärung. München 1997. 2. Aufl. Neukirchen 2016.
9 GA 4 (1995), S. 166.
10 GA 6 (1963), S. 66. Siehe dazu Johannes Kiersch: Wie Rudolf Steiner seinen Wahrheitsbegriff erweiterte und was daraus folgt. ln: Vom Land aufs Meer. Stelners Esoterik ln verändertem Umfeld. Stuttgart 2008, S. 95-101.
11 Rudolf Steiner: Evolution, Involutlon und Schöpfung aus dem Nichts. Vortrag vom 17. Juni 1909, GA 107.
12 Bodo von Plato: Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen. Anmerkungen zur Entwicklung der Anthroposophie. ln: lnfoseiten Anthroposophie. Frühjahr 2008, S. 4-20.
13 GA 21, S. 32.
14 Siehe Jörgen Smit a.a.O. (Anm. 2).
15 GA 12, S. 15.
16 GA 12, S. 20.
17 David Marc Hoffmann: Rudolf Steiners Hadesfahrt und Damaskuserlebnis. Vom Goetheanismus, Individualismus, Nietzscheanismus, Anarchismus und Antichristentum zur Anthroposophie. ln: Rahel Uhlenhoff (Hg): Anthroposophie in Geschichte und Gegenwart. Berlin 2011, S. 90ff.
18 Emil Leinhas: Offene Antwort an Dr. Rittelmeyer und an alle, die sie hören wollen. 1926, S. 5 (Archiv am Goetheanum).
19 Ansprache in London am 2. 9. 1923. GA 259.
20 GA 268, S. 104f.
21 Rudolf Steiner: Vortrag vom 30. 1. 1924. GA 260a, S. 128.
22 Johannes Kiersch: Steiners individualisierte Esoterik einst und jetzt. Dornach 2012.
aus »Das Goetheanum« 17·2017; S.6-9
Unsere Anmerkungen
a] siehe R.Steiner zur okkulten Gefangenschaft
b] 1897
c] ähnlich wie Judith v.Halle