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Merkblatt 8:
Sterben und
Wiedergeborenwerden
Beim Exkarnieren wendet sich das Menschenbewusstsein in die Sphärenumgebung (Peripherie) (1): der Mensch stirbt - beim Reinkarnieren wird es wieder in den Kugelmittelpunkt (Zentrum) umgestülpt (2): der Mensch wird geboren; vom ICh impulsiert wölbt sich sein Seelenraum erneut und bildet Persönlichkeit aus. Allerdings zeigt ihr spezifisches (Stern-)Stundenbild (3) das Abbild ihrer Herkunft.(8)
Das folgende Schema beruht auf der Vorstellung von den Sphären.(4) Der normal inkarnierte Mensch erfährt diese schwingend (5) und kreisend (5) um ihn herum;(6) sie bilden ihm den Weltraum. Die Entelechie (7) erlebt dieses Bewegen in sich umso deutlicher und umfassender, je mehr sie sich auf ihrem Umschwung zwischen Tod und neuer Geburt weitet.(8)
Handskizze der Sphären  1988 by DMGG
 
Anmerkungen
1) Sphärenbewusstsein (vgl. STEINER, R.: «Theosophie»; S.105ff), das sich nach einem Selbstmord (vgl. MblB.27) kaum entfaltet
2) Kugelbewusstsein - zu 1) u. 2) vgl. MblB.E: Abs.58}
3) Horoskop
4) als Erweiterung des heliozentrischen (kopernikanischen) Weltbildes
5) vgl. Mbl.14: Anm.4
6) geozentrisch (ptolemäisch)
7) das nichtinkarnierte Menschenwesen (griech.: ~ „ein Ziel in sich Tragende”), bei Aristoteles das „Wesen in seinem Vollendungszustand”, bei Leibniz die „Monade” (siehe auch Goethe sowie „Ich und Form”)
8) „Rückschau halt'ICh, wenn die Acht liegt - steht sie jedoch, dann schau'ICh voraus.” - zur Bedeutung der 8 siehe zB. Gen.4,8, zur Figur der 8, einer Spezialform der Cassini-Kurve, siehe auch MblB.E: Abs.193} u. Abs.888}
Literatur
siehe auch Stichwort-Register
STEINER, R.: «Theosophie»
STEINER, R.: Vorträge in «GA 140»
STEINER, R.: Vorträge in «GA 141» insb. Vortrag vom 1.IIII.1913
SCHMIDT, K.O.: «Das abendländische Totenbuch - Band I»