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Kommende Veranstaltungen
☞ Veranstaltungsort
so nicht anders angegeben
Raum des Arbeitskreises für anthroposoph.Geistesstreben
1090 Wien / AT, Liechtensteinstraße 43 (Holzeingang)
(rund 100 m vom Lycée français de Vienne Richtung Palais)
Holzeingang © 2017 by WfGW
☞ S e m i n a r z e i t e n
Einleitungsvortrag (freitags)
Gesprächsseminar (samstags)
Nachtragsgespräch
Gruppengespräch (ev. mit Übungen)
Gespräch und Fragenbeantwortung
19 h bis spätestens 21 h

17 h 00 bis 17 h 5+
18 h 00 bis 18 h 5+
19 h 20 bis 20 h 3+
Unser Haiku
vom 17.IX.2017
Die Sonne verblasst
wieder im Regengezweig,
lässt Gold mir zurück.
JMKL
Improvisationen zur AnthropoSophie heute
Raum des Arbeitskreis' © 2014 by WfGW
Vor dem Vortrag erhalten Sie einen »Text zum Neudenken«.
Oktober 2017
FR, 20. / SA, 21.
Läutern und Umformen
Das Verwandeln der Wesensglieder
Von alters her spürt das Menschenwesen, dass es der Schulung bedarf, gebricht es ihm doch an Vollkommenheit. Im Läutern seines Seelenlichts, im Zusammenklingen seiner Lebenskräfte, ja im Umformen seiner stoffdurchsetzten Gestalt stehen ihm weiterführende Wandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Alle drei Tätigkeiten entspringen der Selbsterkenntnis und der Kunst des Gleichgewichtens, den Grundfertigkeiten menschlicher Entfaltung.
November 2017
FR, 17. / SA, 18.
Vom Wissen zur Weisheit
Wenn toter Verstand lebendig wird
Der Verstand analysiert, dh. er zerstückelt das Beobachtbare oder den Gedanken so lange, bis sie seinem Zugriff keinen Widerstand mehr leisten. Dem Toten zugewandt, führt er zu leblosem Wissen, dem Inhalt einer aufs Materielle beschränkten Wissenschaft. Erst wenn das Denken beweglich wird, bildhaft lebendig, kommt Vernunft ins Spiel. Diese führt den heutigen Menschen zur Weisheit, denn: Discere facit doctum, vivere autem sapientem.*
* ~ Lernen macht gelehrt, leben jedoch weise.
Dezember 2017
FR, 15. / SA, 16.
Der alte Begleiter
Josef als Diener des Kommenden
Steht er nur stumm und verloren herum, der gealterte Mann an der Krippe?
Was soll ihm die blutjunge Frau mit dem eben geborenen goldenen Kind?
Nicht ruhte sie hier ohne ihn, wartete nicht auf drei Hirten, die beten,
und hätt' er sie nicht durch die Zweifel begleitet, den widrigen Wind,
zerrissen läg' sie wohl am Rande des steinigen Wegs, an der Klippe -
nicht wär' ins Dasein hervor nämlich das Neue getreten.
Jänner 2018
FR, 19. / SA, 20.
Sein Werden Schein
Wirklichkeit Realität Virtualität
Realität ist das, was wir Tatsache nennen, Wirklichkeit jenes, was ein Wesen bewirkt; Realität ist gewordene Wirklichkeit. Was aber verbirgt sich hinter der Virtualität? Im Grunde nur Möglichkeit, innewohnende Kraft zur Entfaltung. Diese als eine Art Realität zu verstehen, nötigt den tätigen Menschen in den Schein. Der drängt ihn ins Wesenlose, sodass er sein Sein nicht mehr übers Werden ins Dasein zu führen vermag und damit zu entwickeln.
Februar 2018
FR, 16. / SA, 17.
Einsicht ins Göttliche
Vom Zusammenfall der Gegensätze
Der jüdischen Weisheit zufolge kann Einsicht in den göttlichen Willen erlangt werden, indem Wissende sich in die zehn einzelnen Manifestationen (Sephirot) des an sich Unerreichbaren (En-Soph) vertiefen und deren Beziehungen zueinander begreifen. Auf diese Weise leuchtet allmählich Da'at auf, die elfte, umgekehrte Manifestation (Sephirah), nämlich die aus dem Menschen heraus. In ihr fallen alle Gegensätze zusammen. So wird der Widerspruch erlöst.
März 2018
FR, 16. / SA, 17.
Vierklang der Welten
Wie der Schöpferwille herabwirkt
Jedwede mystische Erfahrung stößt auf den deus absconditus, das verborgen Göttliche bar jeder Eigenschaft, geschweige denn männlich oder weiblich. Dem entspringen vier sich davon entfernende Welten, nämlich die der Emanation, die der Schöpfung, die der Ausformungen und die des Bewirkten. Letztere - Rudolf Steiner nennt sie Werkwelt - ist bis ins Physische hinein verdichtet, was zu ihrer Entgötterung führt, zur Grundlage menschlicher Freiheit.
April 2018
FR, 20. / SA, 21.
Ewiges Leben
Die Auferstehung als Verheißung
Ewiges Leben heißt Leben in der Dauer, also an der Schwelle zur Zeitlosigkeit. So unmöglich dies im physischen Reich ist, so selbstverständlich ist es im geistigen. Der Mensch ist Bürger beider, da seine Seele die Reiche verbindet. Also ist er fähig, ins ewige Leben zu finden. Die Auferstehung Christi, dessen Reich ja nicht von dieser Welt ist, hat den Weg dahin vorgezeichnet. Jenes einmalige Ereignis strahlt der suchenden Seele als Verheißung entgegen.
Mai 2018
FR, 18. / SA, 19.
Der Mensch als solcher
Vierfach wird seine Vielfalt bewirkt
Belebten Leibes seelt sich der Mensch durchs Getriebe des Irdischen, ein paar dutzend Sonnenumläufe lang. Nicht von ungefähr kommt es, dass er dazu über vier Wesensglieder verfügt. Wenn sie halbwegs gepflegt verwendet werden, halten sie ein paar Jahrsiebte zusammen. Ihnen verdankt er vielfältige Möglichkeiten, sich im Erdenbereich zu behaupten und zu entwickeln. Überleben allein macht ihn noch nicht zum Menschen, wohl aber lernendes Erleben.
Juni 2018
FR, 15. / SA, 16.
Weltengericht
Von der Einsicht ins Selbst
Im Mittelalter stand man stark unter dem Eindruck eines Weltengerichts. Das Gefühl, einem strafenden Gott ausgeliefert zu sein, zog sich bis in die Neuzeit hinein; ja auch heute wird es noch in manch rückwärtsgewandten Kreisen gepflegt. Die Geisteswissenschaft spricht von der unausweichlichen Notwendigkeit der Selbsterkenntnis. Einseitig erfasst, kann sie wirklich zur Selbstverurteilung führen, denn das Richtende wohnt dem Menschen inne, nicht dem Kosmos.
Improvisationen zur AnthropoSophie heute
Weitere vorgesehene Termine
  Wintersemester 2018/19 in Wien
  September FR, 21./SA, 22.
  Oktober FR, 19./SA, 20.
(OsterSO, 1.April) November FR, 16./SA, 17.
  Dezember FR, 14./SA, 15.
  Jänner FR, 18./SA, 19.
Sommerseminar in Ottenstein  
August SA, 11. - DI, 14.  
Durchführung ohne Gewähr!
Sommersemester 2019 in Wien Wintersemester 2019/20 in Wien
Februar FR, 15./SA, 16. September FR, 20./SA, 21.
März FR, 15./SA, 16. Oktober FR, 18./SA, 19.
April FR, 12./SA, 13. (OsterSO, 21.) November FR, 15./SA, 16.
Mai FR, 17./SA, 18. Dezember FR, 13./SA, 14.
Juni FR, 14./SA, 15. Jänner FR, 17./SA, 18.
Sommerseminar in Ottenstein  
August DO, 15. - SO, 18.  
Durchführung ohne Gewähr!
Vortrag dazumal © 2010 by WfGW
Inhaltlich werden alle Veranstaltungen von unserem Referenten getragen und verantwortet.
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