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Kommende Veranstaltungen
☞ Veranstaltungsort
so nicht anders angegeben
Raum des Arbeitskreises für anthroposoph.Geistesstreben
1090 Wien / AT, Liechtensteinstraße 43 (Holzeingang)
(rund 100 m vom Lycée français de Vienne Richtung Palais)
Holzeingang © 2017 by WfGW
☞ S e m i n a r z e i t e n
Einleitungsvortrag (freitags)
Gesprächsseminar (samstags)
Nachtragsgespräch
Gruppengespräch (ev. mit Übungen)
Gespräch und Fragenbeantwortung
19 h bis spätestens 21 h

17 h 00 bis 17 h 5+
18 h 00 bis 18 h 5+
19 h 20 bis 20 h 3+
Unser Haiku
vom 17.IX.2017
Die Sonne verblasst
wieder im Regengezweig,
lässt Gold mir zurück.
JMKL
Improvisationen zur AnthropoSophie heute
Raum des Arbeitskreis' © 2014 by WfGW
Vor dem Vortrag erhalten Sie einen »Text zum Neudenken«.
Mai 2018
FR, 18. / SA, 19.
Der Mensch als solcher
Vierfach wird seine Vielfalt bewirkt
Belebten Leibes seelt sich der Mensch durchs Getriebe des Irdischen, ein paar dutzend Sonnenumläufe lang. Nicht von ungefähr kommt es, dass er dazu über vier Wesensglieder verfügt. Wenn sie halbwegs gepflegt verwendet werden, halten sie ein paar Jahrsiebte zusammen. Ihnen verdankt er vielfältige Möglichkeiten, sich im Erdenbereich zu behaupten und zu entwickeln. Überleben allein macht ihn noch nicht zum Menschen, wohl aber lernendes Erleben.
Juni 2018
FR, 15. / SA, 16.
Weltengericht
Von der Einsicht ins Selbst
Im Mittelalter stand man stark unter dem Eindruck eines Weltengerichts. Das Gefühl, einem strafenden Gott ausgeliefert zu sein, zog sich bis in die Neuzeit hinein; ja auch heute wird es noch in manch rückwärtsgewandten Kreisen gepflegt. Die Geisteswissenschaft spricht von der unausweichlichen Notwendigkeit der Selbsterkenntnis. Einseitig erfasst, kann sie wirklich zur Selbstverurteilung führen, denn das Richtende wohnt dem Menschen inne, nicht dem Kosmos.
August 2018
SA, 11. - DI, 14.
in Ottenstein
Mit Engeln staunen
Von der Erde Schönheitsglanz
Von „der Welten Schönheitsglanz” dichtet Rudolf Steiner in der Johanni-Stimmung seines «Seelenkalenders». Des Menschen Welt ist die Erde, Abglanz der gesamten Schöpfung und Inbegriff von Heimat für das sich zum freien Willen emporschwingende Ich-Wesen. Mit Wärme und Licht unterstützt sie das Entfalten seiner „Götterkräfte”. Im Kieselstein wie im Gebirgszug, im Tropfen wie im Wasserspiegel, im Blumengewächs wie im Pflanzenkleid, überall begegnet uns irdische Schönheit, jene selbstlose Offenbarung wirksamer Weisheit. Allerlei Lieder singen vom Staunen der Engel über das Erdenwunder. Von ihnen angeregt, staun'ich manch einen Augenblick lang - und gewinne so immer wieder ein liebevolles Verhältnis zur Lebendigkeit dieses mondumhüllten Weltenkörpers, meines Planeten.
 
September 2018
FR, 21. / SA, 22.
Abgrund und Klippe
Schrecken und Fesselung im Jetzt
Angesichts des Abgrunds graut's der Seele vor dem Sog ins Bodenlose. Sie wird ausgedünnt und gerät an den Rand des Unausweichlichen, sei dieses böse oder nur gleichgültig. Das fasziniert die Seele aber auch, und sie droht, sich dem Zwang zu ergeben. Das Jahr 1938 etwa hält viele erschütternde Beispiele dafür bereit. Wenn die Seele jedoch den Blick hebt und über den Horizont gleiten lässt, überwindet sie das schreckliche Saugen allmählich.
Oktober 2018
FR, 19. / SA, 20.
Zorn und Milde
Sich-Aufbäumen und Sich-Bescheiden
Berechtigt oder unberechtigt, das zornige Aufwallen bringt das Empfinden der Seele in einen feurigen Zustand. Im unreifen Aufschäumen der Leidenschaft antwortet sie auf etwas, das ihren Idealen zuwiderläuft. Übermannt sie der Affekt, dann werden ihr Urteilen und Handeln unfrei sein. Daraus kann die Seele Schritt für Schritt lernen, ihr Gemüt zu beherrschen, indem sie sich selbst bewusst bescheidet, zurücknimmt. Dies führt zu liebevoller Milde.
November 2018
FR, 16. / SA, 17.
Grund zu hoffen
Seelenmut zu künftiger Erfahrung
"Lasset alle Hoffnung fahren" stand überm Tor zur Unterwelt der griechischen Antike, als man den Tod wie ein endgültiges Ereignis erlebte. Diese Trostlosigkeit ist durch die Christustat aufgehoben worden. Hoffnung kann seither aus dem Mut zu neuen Erfahrungen geschöpft werden, solchen, die über den Tod hinausführen, ihn nur als Übergang erscheinen lassen. Dieser Mut gründet im Ja zum Erdendasein als dem notwendigen Erfahrungsraum.
Dezember 2018
FR, 14. / SA, 15.
Liebe nun - und hier
Strömen im Einklang mit sich selbst
Unter den drei Seelenbewegungen Glaube, Hoffnung und Liebe gilt dem dreizehnten Apostel die Liebe als größte (1Kor.13,13). Schon dem allgemeinen Schöpferwillen ist sie einverwoben, wieviel deutlicher dem besonderen Geschöpf! Der Mensch ist in der Lage, sie immer wieder neu strömen zu lassen, wenn er mit sich selbst im Einklang, also geistesgegenwärtig handelt. Als Individuum vermag er dies, wann er will - da, wo er gerade steht. Und nun?
Jänner 2019
FR, 18. / SA, 19.
Wirklich glauben
Wenn die Seele dem Leben vertraut
Glauben heißt Nichtwissen - dieser Zusammenhang stimmt für den leblosen Glauben, Grundlage aller Ideologien, auch religiöser. Ein solches Wähnen ist belangloser als überflüssiges Wissen. Wie anders das wirksame Glauben, das der Seele im Vertrauen auf das Leben zufließt! Das hängt nämlich mit ihrer Herkunft zusammen, mit der ewigen Sternenwelt. Solches Glauben ist die Quelle der Kraft, mit der die Seele ihre Entwicklung verwirklicht.
Improvisationen zur AnthropoSophie heute
Weitere vorgesehene Termine
(OsterSO, 1.April)  
Sommersemester 2019 in Wien Wintersemester 2019/20 in Wien
Februar FR, 15./SA, 16. September FR, 20./SA, 21.
März FR, 15./SA, 16. Oktober FR, 18./SA, 19.
April FR, 12./SA, 13. (OsterSO, 21.) November FR, 15./SA, 16.
Mai FR, 17./SA, 18. Dezember FR, 13./SA, 14.
Juni FR, 14./SA, 15. Jänner FR, 17./SA, 18.
Sommerseminar in Ottenstein  
August DO, 15. - SO, 18.  
Durchführung ohne Gewähr!
Vortrag dazumal © 2010 by WfGW
Inhaltlich werden alle Veranstaltungen von unserem Referenten getragen und verantwortet.
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